Freude über Plus der Krankenkassen

Wesentlicher Beitrag der pharmazeutischen Industrie zu positivem Gebarungsergebnis durch Solidarbeiträge, individuelle Rabatte und laufende Preissenkungen.

Dieses Ergebnis ist vor allem auch dadurch erreicht worden, dass die Pharmawirtschaft hohe Solidarbeiträge an die Krankenkassen leistet, dass die Unternehmen den Krankenkassen individuelle Rabatte gewähren und dass es zudem seit letztem Jahr auch noch massive Einschnitte bei den Arzneimittelpreisen gibt, die per Gesetz eingeführt wurden.
Dr. Jan Oliver Huber, Generalsekretär der Pharmig
Wir mussten und müssen mit diesen Anpassungen massive Einschnitte hinnehmen. Das ist für die Unternehmen nicht leicht und schafft für manche durchaus auch eine prekäre Situation. Umso wichtiger ist uns daher eine balancierte und faire Sichtweise auf das Thema der Arzneimittelpreise und auf die pharmazeutische Industrie.
Dr. Jan Oliver Huber, Generalsekretär der Pharmig

Wien (OTS) - Das vorläufige, positive Jahresergebnis der Krankenkassen für 2017 ist erfreulich. Es schafft Raum, die Versorgung der Patienten weiter auszubauen, sei es durch die Leistungsharmonisierung oder den Zugang zu modernen Therapien. Dazu Dr. Jan Oliver Huber, Generalsekretär der Pharmig: „Dieses Ergebnis ist vor allem auch dadurch erreicht worden, dass die Pharmawirtschaft hohe Solidarbeiträge an die Krankenkassen leistet, dass die Unternehmen den Krankenkassen individuelle Rabatte gewähren und dass es zudem seit letztem Jahr auch noch massive Einschnitte bei den Arzneimittelpreisen gibt, die per Gesetz eingeführt wurden.“ Dass Hauptverbandschef Dr. Alexander Biach diesen Beitrag der pharmazeutischen Industrie im heutigen Ö1-Morgenjournal erwähnt hat, sei ein Zeichen für ein faires Miteinander, so Huber. „Für diese Offenheit und transparente Darstellung ist ihm zu danken.“

Mit den angesprochenen Gesetzesänderungen ging beispielsweise die Einführung einer mehrmaligen Überprüfung des EU-Durchschnittspreises einher. Dieser stellt die Obergrenze für Arzneimittel dar, die sich im Erstattungskodex befinden. Auch eine eigene Preisregelung für Biosimilars (Nachahmerprodukte von Biopharmazeutika) wurde eingeführt, sowie ein „Preisband“, das eine begrenzte Flexibilität bei Preisen erlaubt. Dazu Huber: „Wir mussten und müssen mit diesen Anpassungen massive Einschnitte hinnehmen. Das ist für die Unternehmen nicht leicht und schafft für manche durchaus auch eine prekäre Situation. Umso wichtiger ist uns daher eine balancierte und faire Sichtweise auf das Thema der Arzneimittelpreise und auf die pharmazeutische Industrie.“

In Österreich herrschen hohe Lohn- und Sozialstandards in der Entwicklung, Produktion und im Vertrieb. Vor diesem Hintergrund ist es wesentlich, entsprechend auskömmliche Preise für Arzneimittel zu haben. „Unser Anspruch ist es, einen Mehrwert zu schaffen. Dies zeigt sich beispielsweise auch darin, dass pharmazeutische Unternehmen immer wieder in neue oder größere Standorte in Österreich investieren“, so Huber. 

Über die Pharmig: Über die Pharmig: Die Pharmig ist die freiwillige, parteipolitisch unabhängige Interessenvertretung der pharmazeutischen Industrie in Österreich. Die rund 120 Mitgliedsunternehmen (Stand Februar 2018) mit ca. 18.000 Mitarbeitern decken den heimischen Arzneimittelmarkt zu gut 95 Prozent ab. Die Pharmig und ihre Mitgliedsfirmen stehen für eine bestmögliche Versorgungssicherheit mit Arzneimitteln im Gesundheitswesen und sichern durch Qualität und Innovation den gesellschaftlichen und medizinischen Fortschritt.

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