ÖBB & Boehringer Ingelheim: Bahnhof Hetzendorf – mehr Komfort und Barrierefreiheit nach Modernisierung

Wien (OTS) -

  • Neuer Schnellbahnabgang am Bahnhof Hetzendorf feierlich eröffnet
  • Zwei neue Lifte, Blindenleitsystem, hellere überdachte Bahnhofszugänge 

Boehringer Ingelheim und die ÖBB haben gemeinsam einen neuen Abgang am Bahnhof Hetzendorf eröffnet. S-Bahnbenutzerinnen und -benutzer können ab sofort barrierefrei die Ostseite der Altmannsdorfer Straße erreichen. Nach rund zehn Monaten Bauzeit wurde die Anlage heute von Silvia Angelo, Vorstandsvorständin der ÖBB Infrastruktur AG, und Philipp von Lattorff, General­direktor Boehringer Ingelheim RCV, eröffnet. Die Errichtungskosten von insgesamt  EUR 2,3 Mio. werden komplett von den beiden Unternehmen getragen. 

 „Wichtig ist, allen Menschen die Benützung der Bahn so einfach und komfortabel wie möglich zu machen. Daher stehen barrierefreie Bahnhöfe ganz oben auf unserer To-Do-Liste. Der erneuerte Bahnhof Hetzendorf ist ein ausgezeichnetes Beispiel für moderne und qualitativ hochwertige Infrastruktur. Gemeinsam können wichtige Infrastrukturprojekte besser und nachhaltiger gestaltet werden“, erklärt Silvia Angelo. 

Philipp von Lattorff betont: „Boehringer Ingelheim investiert derzeit  rund 700 Mio. Euro in den Standortausbau in Wien-Meidling und schafft dabei 500 neue Arbeitsplätze. Um unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rasch und sicher an ihren Arbeitsplatz zu bringen und das Verkehrsaufkommen im Bezirk zu reduzieren, haben wir ein Mobilitätskonzept für den Standort entwickelt. Ziel ist es, möglichst viele Kolleginnen und Kollegen zum Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel oder das Rad zu bewegen. Der neue Abgang ist Teil dieses Konzepts.“ 

Der Abgang „Altmannsdorfer Straße/Boehringer Ingelheim“ verfügt über einen Personenaufzug und ermöglicht damit den barrierefreien Zugang zum Bahnhof Hetzendorf. Vom neuen Abgang profitieren aber auch alle Öffi-Fahrerinnen und Fahrer, die am Bahnhof Hetzendorf ein- und aussteigen. Insbesondere für Anrainerinnen und Anrainer, die ostseitig der Altmannsdorfer Straße wohnen, stellt dieser eine Erleichterung dar, da die Altmannsdorfer Straße nicht mehr überquert werden muss. 

Barrierefreiheit bringt mehr Reisekomfort und Qualität

Die neuen Aufzüge ermöglichen ein bequemes und barrierefreies Erreichen der Bahnsteige. Damit wird Bahnfahren noch attraktiver. Barrierefreiheit ist für alle Kundinnen und Kunden wichtig. Einerseits natürlich generell für alle Fahrgäste, andererseits aber vor allem für die Kundengruppe der mobilitätseingeschränkten Personen, wie Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer oder Menschen mit Kinderwagen oder schwerem Gepäck. 

Die Brücke wurde ebenfalls saniert und erhielt neue Abdichtungen sowie ein neues Geländer. Außerdem wurde auf der Brücke und im gesamten Bahnhofsbereich ein Blindenleitsystem installiert. Eine neue Beschilderung sorgt jetzt für noch einfachere Orientierung und zwei neue Behindertenparkplätze stehen beim Bahnhof zur Verfügung.  

ÖBB: Österreichs größter Mobilitätsdienstleister

Als umfassender Mobilitätsdienstleister bringt der ÖBB-Konzern jährlich 461 Millionen Fahrgäste und 111 Millionen Tonnen Güter umweltfreundlich ans Ziel. 92 Prozent des Bahnstroms stammen aus erneuerbaren Energieträgern, zu 90 Prozent aus Wasserkraft. Die ÖBB gehörten 2016 mit rund 96 Prozent Pünktlichkeit zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Konzernweit sorgen 40.265 MitarbeiterInnen bei Bahn und Bus (zusätzlich rund 1.900 Lehrlinge) dafür, dass täglich rund 1,3 Millionen Reisende sicher an ihr Ziel kommen. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.  

Über das Boehringer Ingelheim Regional Center Vienna

Das Boehringer Ingelheim Regional Center Vienna trägt die Verantwortung für das Geschäft mit verschreibungspflichtigen Medikamenten sowie Tierarzneimitteln von Boehringer Ingelheim in Österreich sowie in mehr als 30 Ländern der Region Mittel- und Osteuropa, Zentralasien, der Schweiz und Israel. Darüber hinaus wird von Wien aus die gesamte klinische Forschung der Region gesteuert. Wien ist Zentrum für Krebsforschung sowie Standort für biopharma­zeutische Forschung, Entwicklung und Produktion im Konzern. Auch in der Grundlagenforschung engagiert sich Boehringer Ingelheim und ist hier mit dem Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie Wien (IMP) vertreten. Damit zählt Boehringer Ingelheim zu den forschungsintensivsten pharmazeutischen Unternehmen in Öster­reich. Insgesamt erzielte das Regional Center Vienna im Geschäftsjahr 2016 Gesamterlöse in Höhe von EUR 821,5 Mio. und beschäftigte in der Region Mittel- und Osteuropa 3470 Mitarbeiter, davon 1629 in Österreich.

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