Schieder zu Februar 1934: Müssen Demokratie und Freiheit in Worten und täglichem Tun verteidigen

Sozialdemokratie ehrt WiderstandskämpferInnen gegen den Austrofaschismus

Wien (OTS/SK) - Heute gedenken SozialdemokratInnen in Österreich der Opfer der Februarkämpfe 1934. „SozialdemokratInnen haben trotz widrigster Umstände an Demokratie und Freiheit geglaubt und unter Einsatz ihres Lebens für deren Erhalt gekämpft. Sie waren WiderstandskämpferInnen gegen den Austrofaschismus und gegen Dollfuß. Sie haben uns den Auftrag hinterlassen, für Freiheit, Gleichheit, Meinungsfreiheit und politische Teilhabe einzutreten“, erklärt Andreas Schieder, gf. Klubobmann der SPÖ, bei der heutigen Gedenkfeier. ****

Mit Sorge ist laut Schieder wahrzunehmen, dass in vielen Gesellschaften autoritäre Politik und rechte bis rechtsextreme Parteien erstarken. „Als SozialdemokratInnen sehen wir das als Auftrag. Demokratie und Freiheit sind nicht selbstverständlich. Wir müssen sie mit Worten und unserem täglichen Tun verteidigen“, mahnt Schieder. Das bedeutet auch, „nicht wegzusehen, wenn Rechtsextreme auf den Straßen marschieren oder Burschenschafter Deutschnationalismus und Antisemitismus frönen. In all diesen Fällen ist Widerspruch notwendig, denn so ein Gedankengut darf nicht salonfähig sein“, macht Schieder deutlich.

Schieder würdigt in seiner Rede jene SozialdemokratInnen, die sich dem austrofaschistischen System widersetzt haben. "Genossen wie Koloman Wallisch, Anton Bulgari und Karl Münichreiter haben für die Rechte von ArbeiterInnen gekämpft. Wie sie haben viele SozialdemokratInnen dafür mit dem Tod bezahlt. Ihnen gilt unser Gedenken", erinnert Schieder. (Schluss) mb/kg/mp

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