FPÖ-Verkehrssprecher Christian Hafenecker kritisiert Aussagen der abberufenen ÖBB-Aufsichtsratschefin Brigitte Ederer

„ÖBB: Management und Mitarbeiter leisten hervorragende Arbeit“

Wien (OTS) - Mit Unverständnis reagiert der freiheitliche Verkehrsspecher NAbg. Christian Hafenecker auf die heutigen Aussagen der ehemaligen ÖBB-Holding-AG-Aufsichtsratsvorsitzenden Brigitte Ederer in der „Kleinen Zeitung“. Darin bezeichnet sie die in dieser Woche erfolgte Neuausrichtung des ÖBB-Holding-AG-Aufsichtsrates als „Umfärbung in unerträglicher Form“ und als „uralte Politik“. Diesen Aussagen widerspricht Hafenecker vehement: „Der neue von Verkehrsminister Norbert Hofer bestellte Aufsichtsrat wird dazu beitragen, den erfolgreichen Weg der ÖBB weiter fortzusetzen. Frau Ederer möge dies bitte zur Kenntnis nehmen. Die Mitarbeiter der ÖBB leisten gute Arbeit, auch die beiden Vorstände stehen ausser Streit.“

Offenbar sitzt bei Ederer die Enttäuschung sehr tief. Ihre Abberufung als Aufsichtsratspräsidentin kommt nicht überraschend. „Um den erfolgreichen Weg der ÖBB und die Pläne des Regierungsprogramms umzusetzen ist es erforderlich, dass im Aufsichtsrat Experten sitzen, die diese Pläne mittragen. Der Verkehrsminister muss dafür fachlich geeignete Personen für den Aufsichtsrat nominieren, die das sicherstellen“, erläutert FPÖ-Verkehrssprecher Hafenecker. Ein Blick in den politischen Rückspiegel Ederers genüge, um zu wissen, dass die Achse „Minister Hofer - ÖBB-Aufsichtsrätin Ederer“ nicht funktioniert hätte. Brigitte Ederer war nicht nur eine der Hauptfiguren in Hans-Peter Haselsteiners Angstmache-Kampagne „Nein zum Öxit!“ zur Verhinderung der Wahl von Norbert Hofer zum Bundespräsidenten, sondern war auch in der „Weil´s um was geht“-SPÖ-Initiative bei der jüngsten Nationalratswahl.

„Ederer sieht ihre Abberufung als Aufsichtsratspräsidentin der ÖBB Holding AG offenbar als Bühne für Interviews, um sich in die politische Opferrolle zu drängen und um die vermeintliche Umfärbung bei den ÖBB anzuprangern. Ein Blick auf den neuen Aufsichtsrat zeigt, dass erst durch dessen Neubesetzung richtige Pluralität Einzug hält. Nun finden sich neben den vier SPÖ-nahen Personalvertretern auch Personen aus dem Umfeld von ÖVP und FPÖ in diesem Gremium“, erklärt Hafenecker, der in diesem Zusammenhang Roman Hebenstreit, dem Vorsitzenden der Eisenbahn-Gewerkschaft, ein ausdrückliches Lob ausspricht, der die Neubesetzung des ÖBB-Aufsichtsrates als „wenig überraschend“ zur Kenntnis genommen hat und auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem neuen Aufsichtsrat hofft. Ederer hingegen schlägt nun wild um sich und prangert eine „Parteibuchwirtschaft“ an, die es zu ihrer Zeit bei den ÖBB nicht gegeben habe. Christian Hafenecker: „Wenn man Medienberichten Glauben schenken darf, dann handelt Frau Ederer nach dem Motto 'Wasser predigen, Wein trinken', denn als es fix war, dass die schwarz-blaue Regierung steht, habe sie noch schnell eine Vertraute sowie den Büroleiter eines ehemaligen SP-Ministers mit hochrangigen Positionen im ÖBB-Management versorgt.“

„Die ÖBB sind das größte und wichtigste Infrastruktur-Unternehmen des Landes. Die Performance bei den ÖBB stimmt. Verkehrsminister Norbert Hofer will gemeinsam mit dem neuen kompetenten Aufsichtsratsteam diesen erfolgreichen Weg fortsetzen. Ich appelliere an alle, die handelnden Personen an ihrer Leistung zu messen und hoffe, dass auch Frau Ederer diese Vorgangsweise akzeptiert“, hält FPÖ-Verkehrssprecher NAbg. Christian Hafenecker abschließend fest.


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