„Bewusst gesund“: Diagnose durch Tastuntersuchung

Außerdem am 10. Februar: Tipp zum Thema chronische Schulterschmerzen

Wien (OTS) - Ricarda Reinisch präsentiert das ORF-Gesundheitsmagazin „Bewusst gesund“ am Samstag, dem 10. Februar 2018, um 17.05 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:

Fühlende Hände – Diagnose durch Tastuntersuchung

Manchmal wird eine Behinderung zur Gabe. In Österreich ist ein neues medizinisches Berufsbild im Entstehen, jenes der „Medizinischen Tastuntersucherin“ – kurz MTU. Blinde oder sehr stark sehbehinderte Personen werden dabei ausgebildet, um Veränderungen an der weiblichen Brust möglichst frühzeitig zu entdecken – und das mit ihrem extrem ausgeprägten Tastsinn. Schon bald könnten die „Discovering Hands“, also die „Entdeckenden Hände“, eine Lücke in der Brustkrebsvorsorge schließen helfen; sie sind in der Lage, Tumore zu entdecken, die in der Mammografie unentdeckt bleiben. „Bewusst gesund“ hat eine der ersten ausgebildeten „Medizinischen Tastuntersucherinnen“ bei der Arbeit begleitet. Gestaltung: Christian Kugler.

Herz und Hirn – Fit im Alter durch Training

Körperlich und geistig bis ins hohe Alter fit zu bleiben, das wünschen wir uns alle. Durch regelmäßiges Training unserer „grauen Zellen“ und Koordinationsübungen können wir selbst viel dazu beitragen. Das Gehirn ist während unseres ganzen Lebens stets im Umbruch begriffen. Ständig bilden sich neue Verknüpfungen zwischen den einzelnen Nervenzellen, wird neues Wissen gespeichert und werden alte Inhalte neu strukturiert. Mit dem Alter nimmt allerdings die Fähigkeit des Gehirns, neue Verbindungen herzustellen, tendenziell ab. Das kann sich bei den Gedächtnisleistungen bemerkbar machen. Eine gewisse Altersvergesslichkeit gilt als normal. Allerdings muss es im Alter nicht zwangsläufig zu einem Abfall der geistigen Fähigkeiten und des Gedächtnisses kommen. Was man dagegen tun kann, hat sich „Bewusst gesund“ angesehen. Gestaltung: Denise Kracher.

Moderne Unfallchirurgie – Das ist heute möglich

Manchmal dauert es nur den Bruchteil einer Sekunde und ein Leben ist zerstört oder nimmt zumindest eine dramatische Wende. Schwere Unfallverletzungen gehören zu den größten gesundheitlichen Beeinträchtigungen, die ein Mensch erleben kann. Umso erstaunlicher ist, wie weit die Möglichkeiten der modernen Medizin bereits reichen, wenn es um die Versorgung solch zerstörerischer Verletzungen geht. Vor allem bei multiplen Polytraumen, also Mehrfachverletzungen an verschiedenen Körperregionen, können hochspezialisierte Unfallkrankenhäuser selbst in scheinbar aussichtslosen Fällen kleine Wunder wirken und sogar Menschen, die von körperlicher Tätigkeit leben, die Arbeitsfähigkeit erhalten. Gestaltung: Christian Kugler.

„Bewusst gesund“-Tipp zum Thema chronische Schulterschmerzen

Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn beantwortet Fragen der Zuseherinnen und Zuseher zum Thema chronische Schulterschmerzen.

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