Bahn frei für 5G in 2018: Ericsson komplettiert 5G-Plattform für Netzbetreiber

Stockholm / Düsseldorf (ots) -

- 5G-Software für Funk- und Kernnetze ermöglicht es Netzbetreibern, ab dem vierten Quartal 2018 5G-Netze in Betrieb zu nehmen

- Ericsson entwickelt sein Angebot an Distributed-Cloud-Lösungen weiter, um die Ausführung von Anwendungen über mehrere Standorte hinweg zu optimieren und die Latenz, Sicherheit und Zuverlässigkeit von 5G-basierten Lösungen zu verbessern

- Erweiterung des Portfolios durch Street-Macro - einer neuen Produktkategorie von Funkprodukten für Städte Ericsson (NASDAQ: ERIC) erweitert seine 5G-Plattform um neue Lösungen für das Funk- und Kernnetz und ermöglicht Netzbetreibern damit die Vorbereitung auf 5G.

Die Software für 5G Radio-Access-Netze (Radio Access Network, RAN) basiert auf dem kürzlich verabschiedeten ersten 3GPP 5G New Radio (NR)-Standard. Ebenso vorgestellt wird das neue Street-Macro-Produktportfolio. Dieser neue Site-Type ermöglicht es Netzbetreibern, ihre Netzabdeckung auch in Innenstädten mit nur wenigen verfügbaren Funkmaststandorten zu verbessern.

Um die Wachstumschancen neuer 5G-Anwendungsfälle zu nutzen, erweitert Ericsson sein Angebot an 5G-Core-Systemen um neue Funktionen zur Unterstützung von 5G NR (New Radio). Außerdem entwickelt das Unternehmen seine Distributed-Cloud-Lösungen weiter.

Ericsson stellte seine 5G-Plattform im Februar 2017 vor, gefolgt von einem Update im September desselben Jahres. Das Angebot umfasst Produkte für 5G-Kern-, Funk- und Transportanwendungen sowie OSS/BSS-Systeme, Netzdienste und Security-Lösungen.

Fredrik Jejdling, Executive Vice President und Leiter Business Area Networks bei Ericsson, sagt: "Betreibern, die ihre Netze frühzeitig auf 5G aufrüsten wollen, stehen mit den Ericsson-Lösungen bereits in diesem Jahr die technischen Grundlagen zur Verfügung. Mit unserer erweiterten 5G-Plattform erhalten sie effizientere Netze und können neue Einnahmequellen im Bereich der Verbraucher- und Industrieanwendungen erschließen."

Giovanni Ferigo, Chief Technology Officer von Telecom Italia, sagt:
"Ericsson ist ein wichtiger Wegbereiter unserer 5G-Innovationsaktivitäten in mehreren Städten Italiens. Zusammen haben wir im letzten Dezember eine 5G-NR-Zelle in den mmW-Frequenzen in der Stadt Torino aktiviert und Geschwindigkeiten von über 20 Gigabit pro Sekunde erreicht - das ist ein Rekord in Italien. Wir freuen uns darauf, die neuen Lösungen von Ericsson zu testen, die dazu beitragen werden, die vielfältigen Anwendungsfälle, an denen wir arbeiten, zu berücksichtigen."

Tongxu Zhang, Leiter des China Mobile Research Institute, sagt:
"China Mobile plant sein zukünftiges Netz, das sogenannte 'NovoNet', das mit einer mehrschichtigen Telecom Integrated Cloud (TIC) gebaut wird. Die Ericsson Distributed Cloud ist auf die Edge-TIC-Lösung ausgerichtet, mit der Vision, eine einheitliche Cloud-Lösung für schnelle Anwendungsinnovationen zu schaffen, die volle Orchestrierung, Automatisierung und Multi-Cloud-Unterstützung ermöglicht."

5G-Software - Für Vorreiter bei 5G

Die heute angekündigte 5G-Funknetz-Software ergänzt Ericssons bereits eingeführte Baseband- und 5G-Funkportfolio. Damit können Netzbetreiber neue Frequenzspektren verwenden, sobald sie verfügbar sind.

Die Software ergänzt Ericssons bereits eingeführte Funkmodule für Baseband und 5G. Sie ermöglicht es Netzbetreibern, 5G-Netze einfach in Betrieb zu nehmen und erste 5G-basierte Funktionen und Anwendungen anzubieten. So können sie dem wachsenden Datenverkehr auf effiziente Weise begegnen und den Zugriff auf Multimedia-Inhalte wie 4K/8K-Video-Streaming und Virtual Reality/Augmented Reality ermöglichen. Laut Ericssons neuer wirtschaftlicher Untersuchung über verbessertes mobiles Breitband wird die Umstellung auf 5G zehnmal niedrigere Kosten pro Gigabyte ermöglichen als das aktuelle 4G.

Das Angebot wird komplettiert durch die 5G-Core-Software, die für 5G-Datendurchsatz, Netzkapazität und Skalierbarkeit optimiert ist. Die Packet-Core- und Unified-Data-Management-Lösungen von Ericsson werden 5G-Dienste im Laufe des Jahres 2018 unterstützen können. Aktualisierungen erfolgen außerdem gemäß der Entwicklung des 3GPP-5G-Standards.

Ericsson Distributed Cloud - Beschleunigung des 5G- und IoT-Wachstums Ericsson erweitert außerdem sein Distributed-Cloud-Angebot für die Bereitstellung von Cloud-Anwendungen über mehrere Standorte hinweg -zentral, dezentral oder als Edge Computing. Das Angebot verbessert die Latenz, Sicherheit und Zuverlässigkeit und erfüllt die regulatorischen Anforderungen an 5G-Anwendungen. Die Distributed Cloud von Ericsson kombiniert die Vorteile von Telekommunikation und Cloud-Computing, um Netze als Cloud-Basis für verschiedene Aufgaben wie Telekommunikations-, Endanwender- und Unternehmensanwendungen einzusetzen.

Als Teil der Ericsson Distributed Cloud wird Ericsson Hardwareoptionen verschiedener Hersteller innerhalb eines Frameworks unterstützen. Mit der schnell einsetzbaren, offenen Software für Remote-Updates und -Betrieb macht Ericsson Software Defined Infrastructure (SDI) bereit für Edge-Computing. Das Angebot beinhaltet außerdem die Unterstützung von Containern in einer verteilten Cloud-Infrastruktur. Dies dient der effizienten Bereitstellung von Cloud-basierten Anwendungen.

Erweitertes Radio-Portfolio unterstützt die Umstellung von 4G zu 5G Ericsson stellt mit dem Street-Macro-Portfolio außerdem eine neue Kategorie von Funkprodukten für Städte vor. Sie schließen die Lücke zwischen den Systemen der Macro- und Micro-Serien. Diese Funkmodule lassen sich an Gebäuden installieren und bieten trotz geringer Ausmaße die notwendige Leistung, um die Netzabdeckung zu gewährleisten.

Darüber hinaus bringt das Unternehmen neue Funkprodukte auf den Markt, die die Massive MIMO-Technologie unterstützen. Sie ermöglichen eine einfache Umstellung von 4G zu 5G und adressieren den Bedarf nach erhöhter Kapazität. Gleichzeitig sind sie für eine breite Anwendung vereinfacht.

Alle installierten Basis-Funkmodule aus dem Ericsson Radio System, die seit 2015 ausgeliefert werden, werden durch ein Remote-Softwareupdate 5G NR-fähig.

Ed Gubbins, Senior Analyst für Global Telecom Technology & Software bei GlobalData, sagt: "Die Kombination von Ericssons neuen Produkten und der 5G-Unterstützung für bereits eingesetzte Geräte verschafft Netzbetreibern Zugang zu einem sehr breiten und flexiblen 5G-Portfolio. Dadurch sind sie in der Lage, schnell auf besseres mobiles Breitband umzustellen und neue Möglichkeiten für industrielle Anwendungen zu erschließen."

Roberto Kompany, Senior Analyst bei Analysys Mason, erklärt:
"Reduzierte Latenz, verbesserter Datendurchsatz sowie bessere Sicherheit, Zuverlässigkeit und Einhaltung gesetzlicher Vorschriften sind entscheidende Funktionen, die Netzbetreiber für 5G-Anwendungsfälle wie Augmented Reality, Assisted Factory und autonom fahrende Fahrzeuge bereitstellen müssen. Eine Distributed Cloud, die es ermöglicht, Cloud-Computing, Datenspeicherung und Netzbetrieb flexibel an zentralen, regionalen und Randstandorten zu platzieren und nahtlos zu verwalten, ist ein wichtiger Bestandteil einer 5G-Plattform. "

Bei dieser Pressemitteilung handelt es sich um eine Übersetzung einer globalen Pressemitteilung der Firma Ericsson. Den Originaltext finden Sie unter: http://ots.de/vvZSdm

Über Ericsson

Ericsson ist Weltmarktführer auf dem Gebiet der Kommunikationstechnologie und -dienstleistungen mit Firmenzentrale in Stockholm, Schweden. 40 Prozent des weltweiten Mobilfunkverkehrs werden über Netztechnik von Ericsson abgewickelt. Mit innovativen Lösungen und Dienstleistungen arbeitet Ericsson an der Vision einer vernetzten Zukunft, in der jeder Einzelne und jede Branche sein / ihr volles Potenzial ausschöpfen kann.

Das 1876 gegründete Unternehmen beschäftigt weltweit rund 100.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und arbeitet mit Kunden in 180 Ländern zusammen. 2017 erwirtschaftete Ericsson einen Umsatz von 201,3 Milliarden SEK (USD 23,5 Milliarden). Ericsson ist an der NASDAQ OMX in Stockholm und der NASDAQ in New York gelistet.

In Deutschland beschäftigt Ericsson rund 2.000 Mitarbeiter an 11 Standorten - darunter rund 950 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E). Der Hauptsitz ist Düsseldorf.

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