Pfusch: Fortsetzung des Handwerkerbonus und steuerliche Erleichterungen wären richtungsweisende Maßnahmen!

Scheichelbauer-Schuster: Reguläre Aufträge forcieren, Betriebe in den Regionen stärken

Wien (OTS) - „Die aktuellen Pfuscher-Daten zeigen, dass maßgebliche Handwerksbereiche von der Schattenwirtschaft betroffen sind. Gleichzeitig wissen wir aus den Konjunkturerhebungen der Sparte, dass die gesamtwirtschaftlichen sehr positiven Wachstumsraten von den Kleinbetrieben nicht erreicht werden. Hier könnten mit einer Fortsetzung des Handwerkerbonus sowie steuerlichen Erleichterungen bei den Lohnnebenkosten richtungsweisende Maßnahmen gesetzt werden“, betonte heute, Dienstag, die Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk, Renate Scheichelbauer-Schuster, in Reaktion auf die aktuelle Auswertung zur Schattenwirtschaft des Linzer Ökonomen Friedrich Schneider.

 Pfuschertum dürfe nicht als Kavaliersdelikt gesehen werden. Pfusch sei in der Mehrzahl der Fälle für den Auftraggeber „ein echter Pfusch“, denn ohne Rechnung gibt es auch keinen Anspruch auf Gewährleistung. Jetzt in Maßnahmen zu investieren, die dazu beitragen, dass reguläre Aufträge forciert werden, sei wirtschaftspolitisch wertvoll. „Unsere Kleinbetriebe in den Regionen stehen im verschärften Wettbewerb insbesondere in Grenznähe. Jeder Euro, den unsere Betriebe umsetzen können, ist eine Investition in die Lehrlingsausbildung, in Jobs und Wertschöpfung“, so Scheichelbauer-Schuster abschließend. (PWK072/us)

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