FPÖ-Darmann: „Nach GTI-Entgleisung ist der Rücktritt von LR Holub unumgänglich!“

Unverantwortliches Gehabe auf dem Rücken von Unternehmern und Gästen – Harte Kritik an Benger-Plänen zur Landesausstellung 2020 – Neue Plakatserie präsentiert

Klagenfurt (OTS) - Mit einer unmissverständlichen Rücktrittsaufforderung konfrontierte heute der Kärntner FPÖ-Obmann und Spitzenkandidat für die Landtagswahl am 4. März, Gernot Darmann, den grünen Landesrat Rolf Holub, der im Rahmen der gestrigen Landtagssitzung und im Zusammenhang mit dem GTI-Treffen wörtlich von der „Cholera“ und einer „Seuchengefahr am Wörthersee“ gesprochen hatte.

Darmann sagte, Holub habe sich zum wiederholten Male mit verbalen Entgleisungen den Unmut der heimischen Unternehmer und aller Gäste Kärntens zugezogen. Nach der erfolgreichen Vertreibung populärer Veranstaltungen wie dem Beachvolleyball oder der Brüskierung wichtiger Investoren (wie im Oberen Mölltal) solle sich der grüne Landesrat wieder seiner ursprünglichen Profession als Kabarettist widmen, statt dem Land Kärnten fortgesetzt enormen Schaden zuzufügen. Das GTI-Treffen am Wörthersee bezeichnete Darmann als „wichtige Impuls- und Schwerpunktveranstaltung in der touristischen Vorsaison“, die Jahr für Jahr von zehntausenden Gästen aus dem In- und Ausland bereits in dritter Generation besucht werde. Eine Vertreibung des Treffens durch die Grünen würde einen massiven Verlust von Nächtigungen, Umsatz, Wertschöpfung und Arbeitsplätzen bedeuten.

Landesfeiern zu 100 Jahre Abwehrkampf und Volksabstimmung neu planen

Heftige Kritik übte FPÖ-Landesrat Gernot Darmann im Zuge seiner heutigen Pressekonferenz einmal mehr am Beschluss der Vertreter von SPÖ, ÖVP, Grünen und Team Kärnten, die Feiern aus Anlass des hundertsten Jubiläums von Freiheitskampf und Volksabstimmung in eine Art „Multi-Kulti-Festival“ samt Hobby-Fußballturnier umzufunktionieren. Dies sei ein unwürdiger Umgang mit der stolzen Geschichte des Landes. Die Jubiläumsfeiern seien unter Einbindung der Kärntner Traditions-, Heimat- und Brauchtumsvereine zu organisieren.

Verwundert zeigte sich der FPÖ-Spitzenkandidat über die Tatsache, dass einzelne Werbeagenturen vom zuständigen ÖVP-Kulturreferenten Benger offenbar ohne vorhergehende öffentliche Ausschreibung mit Konzepten und grafischen Arbeiten beauftragt worden seien. Darmann wörtlich: „Das hat den Geruch, dass man hier wenige Wochen vor der Landtagswahl noch ein Budget veranschlagt hat, um Wahlzuckerl zu verteilen. Diese Vorgangsweise wird von uns entschieden abgelehnt!“ Die FPÖ verlangt nun eine Rücknahme des getroffenen Regierungsbeschlusses und eine Neukonzeption der Jubiläumsfeiern.

Neue Plakatserie „Stillstand beenden - Aus Liebe zu Kärnten“

Im Zuge der heutigen Pressekonferenz präsentierte FPÖ-Wahlkampfleiter NAbg. Erwin Angerer eine weitere Plakatserie, die unter dem Motto „Aus Liebe zu Kärnten“ die tiefe Verbundenheit des Spitzenkandidaten Gernot Darmann zur Heimat und ihren Wurzeln ausdrücken solle. Angerer nahm erneut Bezug auf das umfangreiche Wahlprogramm der Kärntner Freiheitlichen, das sich unter anderem ausführlich mit der Situation der Familien und der älteren Bevölkerung auseinandersetze. „Wir verzichten auf sinnleere Schlagworte und setzen stattdessen auf konkrete politische Vorschläge, die wir unmittelbar nach den Landtagswahlen umsetzen wollen“, formulierte Angerer.

Kritik übte der FPÖ-Wahlkampfleiter an den politischen Mitbewerbern:
„Beim Spitzenkandidaten des Team Kärnten haben wir das Gefühl, dass er außer sich nur noch sein Motorrad liebt. Bei der ÖVP brüstet man sich mit 1.000 Ideen, hat aber für deren Umsetzung keinen Plan. Und bei der SPÖ baut man lieber Schneemänner, die in Kürze vom politischen Frühling überrascht werden. Was dann übrig bleibt ist ein alter roter Hut, eine vom grünen Hasen angenagte Karotte und ein paar schwarze Kohlenreste!“

Die FPÖ wisse sich stattdessen in guter Verbundenheit mit den Kärntnerinnen und Kärntnern, denen das Wohlergehen und die Zukunft der eigenen Heimat wichtiger seien als Partei, Macht und Positionen.

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