Privatkrankenanstalten-KV: Gewerkschaft erwartet faires Arbeitgeber-Angebot

vida-Steinkellner: Kollektivvertragsverhandlungen nach der dritten Runde wegen „nicht ernst zu nehmenden Angebots“ unterbrochen

Wien (OTS) - „Endlich ein faires und ernst zu nehmendes Angebot der Arbeitgeber“ für die österreichweit rund 7.000 Beschäftigten in den Privatkrankenanstalten, fordert die Gewerkschaft vida nach der ohne Ergebnis zu Ende gegangenen dritten Kollektivvertragsverhandlungsrunde. „Die gestiegene Produktivität und die erhöhten Aufgabenanforderungen an die Beschäftigten müssen abgegolten werden“, bekräftigt Willibald Steinkellner, Verhandlungsleiter und stellvertretender Vorsitzender der Gewerkschaft vida.  

Bei der heutigen BetriebsrätInnenkonferenz wurde die Forderung der Arbeitgeber nach längeren Durchrechnungszeiträumen der Normalarbeitszeit einstimmig zurückgewiesen, so Steinkellner weiter. „Diese Arbeitgeberforderung würde für alle Beschäftigten einen Entgeltverlust bedeuten, da Überstunden in Normalarbeitszeit umgewandelt werden würden.“ Ebenso werde die Forderung nach Einführung von Arbeitsbereitschaft mit geringerer Entlohnung von den BetriebsrätInnen und der Gewerkschaft vida abgelehnt. 

„Wir erwarten uns bei der nächsten Verhandlungsrunde am 12. März endlich ein Angebot, das für die Beschäftigten Fortschritt und nicht Rückschritt bringt. Sparen zu Lasten der Beschäftigten und letztlich auch auf Kosten der PatientInnen, denen bestmotiviertes Personal und bestmögliche Betreuung zusteht, lehnen wir ab“, betont Steinkellner abschließend. 

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