Wölbitsch zu Arbeitsmarkt: Altbekanntes Muster setzt sich weiter fort

Zahl der Schulungsteilnehmer wieder gestiegen – Wien vorletzter Platz bei Arbeitslosigkeit – Rot-Grün muss endlich Standortpolitik machen

Wien (OTS) - „Wieder einmal zeigt sich, dass die Stadt Wien bei der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit keinen Schritt weiterkommt. Das altbekannte Muster bei den Arbeitsmarktzahlen setzt sich auch im neuen Jahr fort. Die Arbeitslosenzahlen gingen in Wien im Jänner zwar zurück, der Anteil der Schulungsteilnehmer ist aber mit einem Plus von 13,5 Prozent nach wie vor ausufernd hoch. Das steht in keinem Verhältnis zu den Schulungsteilnehmer-Zahlen in den anderen Bundesländern, wo sie teilweise sogar sinken. Damit sind in Wien insgesamt mehr als 164.000 Wienerinnen und Wiener ohne Arbeit“, so ÖVP-Stadtrat Markus Wölbitsch angesichts der aktuellen Arbeitsmarktdaten.

„Es zeigt sich wieder ganz klar, dass Rot-Grün nicht mehr Menschen in Beschäftigung bringt. Ein immer größer werdender Teil der Arbeitslosen wird in Schulungen versteckt“, betont Wölbitsch, der weiter kritisiert: „Wien nimmt mit seiner unverändert hohen Arbeitslosigkeit als Bundeshauptstadt den vorletzten Platz im Bundesländervergleich ein. Es braucht hier klare Schritte für den Arbeitsmarkt, Wien muss endlich wieder der Wirtschaftsmotor Österreichs sein. Unsere Stadt verliert als Beschäftigungsstandort gegenüber anderen Bundesländern kontinuierlich an Gewicht, auf der anderen Seite verlagern sich die Arbeitslosen mehr und mehr in die Bundeshauptstadt.“

Nun müsse die rot-grüne Stadtregierung endlich die nötigen Rahmenbedingungen für die Wirtschaft schaffen und Klartext bei den für die Stadtentwicklung wesentlichen Infrastrukturprojekten sprechen. Denn nur mit der Umsetzung der Zukunfts-Projekte Lobau-Tunnel, 3. Piste am Flughafen, U-Bahn-Ausbau, Tourismuszonen und mehr Investitionen in Industrie und Forschung schaffe Wien Arbeitsplätze, die dringend nötig seien. „Wir müssen den Anspruch haben, als Industrie- und Forschungsstandort wieder Maßstäbe zu setzen. Standortpolitik ist die beste Arbeitsmarktpolitik. Höchste Zeit, dass Rot-Grün auch zu dieser Einsicht gelangt. Wir müssen die Rahmenbedingungen in Wien so gestalten, dass Unternehmen selbst nachhaltige Arbeitsplätze schaffen können. Arbeitsplätze, die ausschließlich von Subventionen abhängen, sind definitiv nicht nachhaltig“, hält Wölbitsch abschließend fest.

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