Nationalrat – Androsch: Gut ausgestattete Polizei statt Reiterdenkmal für Innenminister

Ankündigung von 2.100 Planstellen für Polizei wichtig – „Kickl wird aber an Taten, nicht an Worten gemessen werden“

Wien (OTS/SK) - „Es ist wichtig, dass in den Polizeidienst Motivation eingebracht wird“, so SPÖ-Mandatar Maurice Androsch in der Nationalratsdebatte am Mittwoch: „Deshalb ist es entscheidend, dass Dienstgerät, Ausbildung und Unterkünfte so gestaltet werden, dass die PolizistInnen motiviert sind.“ Androsch fordert Kickl auf: „Wir brauchen eine gut ausgestattete Polizei und kein Reiterdenkmal für den Innenminister.“ ****

„Ihre Rede, Herr Kickl, war sehr staatstragend, doch wurde vieles gesprochen, aber wenig gesagt“, so Androsch. Verwundert zeigt sich der SPÖ-Mandatar über den Applaus aus den Reihen der ÖVP, als der Innenminister zu Recht auf die Versäumnisse in den letzten zwölf Jahren im Bereich der inneren Sicherheit verwiesen hat. Androsch erkennt darin ein Eingeständnis der verfehlten Sicherheitspolitik der ÖVP-Innenminister. Die Absicht, 2.100 zusätzliche Planstellen für den Exekutivdienst zu schaffen, sieht Androsch positiv, „es ist jedoch entscheidend, die Personalstellenplanung in Einklang mit der Personalstellenwahrheit zu bringen. Es reicht nicht aus, die Köpfe zu zählen, aber die Stunden nicht zu berücksichtigen, wenn beispielsweise PolizeibeamtInnen in Teilzeit oder Karenz sind oder zu anderen Einheiten abgezogen werden.“ Versprochen worden sei in den letzten Jahren viel, der Innenminister werde aber an seinen Taten gemessen werden, so Androsch. (Schluss) sc/ls/mp

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0017