svoboda Büromöbel stellt Antrag auf Sanierungsverfahren

Wien (OTS) - Die svoboda Büromöbel GmbH mit Sitz in St. Pölten hat heute, Mittwoch, 31.Jänner, beim Landesgericht St. Pölten einen Antrag auf Einleitung eines Sanierungsverfahrens eingebracht. Die Sanierung des Unternehmens soll in Eigenverwaltung erfolgen.

Die svoboda Büromöbel GmbH mit Sitz in St. Pölten hat heute, Mittwoch, 31. Jänner beim Landesgericht St. Pölten den Antrag auf Einleitung eines Sanierungsverfahrens mit Eigenverwaltung gestellt. Den Verbindlichkeiten in der Höhe von knapp 8,14 Millionen Euro stehen Aktiva in der Höhe von rund 2,1 Millionen Euro gegenüber. Betroffen sind 105 Mitarbeiter. Die Dienstnehmer wurden bereits beim AMS im Rahmen des Vorwarnsystems zur Kündigung angemeldet.  

Ein schwieriges Marktumfeld und insbesondere Altlasten aus der Vergangenheit trugen zur Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation von svoboda Büromöbel bei. svoboda war 2016 von der faw-Gruppe um die Sanierer Siegmund Gruber und Christoph Königslehner übernommen worden.  

Seit Ende 2017 ist Königslehner Alleingesellschafter der svoboda Büromöbel GmbH. Davor hatten Gruber und Königslehner den oberösterreichischen Bürohersteller hali erfolgreich saniert. Die Sanierungsbemühungen bei svoboda hatten aufgrund der schwierigen Marksituation und der Altlasten aus der Vergangenheit keinen Erfolg. Auch die Investorensuche blieb vorerst erfolglos. Königslehner ist dennoch zuversichtlich, svoboda im Rahmen des Sanierungsverfahrens wieder auf solide Beine zu stellen. Er sagt: „Ich bin überzeugt, dass es gelingt, svoboda wieder auf Erfolgskurs zu bringen und auch Investorengespräche erfolgreich abzuschließen.“

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