VP-Korosec: Wiener Mindestsicherung wartet immer noch auf grundlegende Reform

Zahl der Mindestsicherungsbezieher unter Rot-Grün verdoppelt – Taten statt Worte notwendig – Bürgermeisterkandidat Ludwig gefordert

Wien (OTS) - „Die Mindestsicherung in Wien wartet immer noch auf eine grundlegende Reform, die über die oberflächliche rot-grüne Alibi-Novelle hinaus geht“, erklärte heute ÖVP Gemeinderätin Ingrid Korosec angesichts des morgigen Inkrafttretens der Novelle. Selbst Bürgermeisterkandidat Michael Ludwig habe klar artikuliert, bei der Reform zur Wiener Mindestsicherung noch Nachbesserungsbedarf im Hinblick auf die Einführung von Wartefristen zu sehen. „Diese Nachbesserungen fordern wir auch ein. Bei der Wiener Mindestsicherung braucht Taten statt Worte und zwar rasch“, so Korosec.

Schließlich habe sich die Zahl der Mindestsicherungsbezieher unter Rot-Grün von 106.675 im Jahr 2010 auf 194.875 im Jahr 2016 verdoppelt.  „Diese Verdoppelung darf nicht einfach hingenommen werden. Der Sozialmagnet Mindestsicherung muss endlich entschärft werden“, so Korosec weiter. „Dazu braucht es eine tiefgreifende Systemumstellung, die über rein oberflächliche Alibimaßnahmen hinausgeht“, so die Gemeinderätin abschließend. 

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (+43-1) 4000 /81 905
presse.klub@oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0003