Italienische „matinee“ am 4. Februar: „Zu Gast in den adligen Landvillen der Toskana“ und „Das Geheimnis Mona Lisa“

Außerdem: „Die Kulturwoche“

Wien (OTS) - Einen italienischen Vormittag zwischen Kunst und Architektur bietet die „matinee“ am Sonntag, dem 4. Februar 2018, um 9.05 Uhr in ORF 2: Zunächst ist Lorenzo de Medici wieder „Zu Gast in den adligen Landvillen der Toskana“, wo „Adel verpflichtet“ – u. a. bei den Familien Ferragamo und Frescobaldi. Danach dreht sich alles um „Das Geheimnis Mona Lisa“ (9.50 Uhr) – die rätselhafte Identität von Leonardo da Vincis Meisterwerk. Wessen lächelndes und zugleich trauriges Gesicht hat das Universalgenie tatsächlich porträtiert? Den von Clarissa Stadler präsentierten ORF-Kulturvormittag beschließt „Die Kulturwoche“ (10.45 Uhr) mit aktuellen Berichten und Tipps zum heimischen Kulturgeschehen.

„Zu Gast in den adligen Landvillen der Toskana – Adel verpflichtet“ (9.05 Uhr)

Lorenzo de Medici, Nachfahre des berühmten Adelsgeschlechts, beginnt diese Etappe seiner filmischen Spurensuche in dem für den „Brunello“-Wein weltberühmten Städtchen Montalcino, unweit von Siena. Dort besucht er Massimo Ferragamo, den Leiter des amerikanischen Zweigs der Modedynastie, der seine Liebe zum Weinbau entdeckt hat. Die Familie Frescobaldi hingegen hat sich bereits seit fast 800 Jahren dem Weinbau verschrieben. Der Patron der ältesten Weindynastie der Toskana, Leonardo de Frescobaldi, empfängt Lorenzo de Medici in seiner Villa Castiglioni. Hier bemerkt Lorenzo auch einige Parallelen zwischen den Frescobaldis und den Medicis. Abschied von der Toskana nimmt er in diesem Film von Michael Trabitzsch und Barbara Fally-Puskás schließlich in der Villa La Ferdinanda, die einst im Besitz seiner Vorfahren war.

„Das Geheimnis Mona Lisa“ (9.50 Uhr)

Es ist das berühmteste, teuerste, geheimnisvollste Gemälde der Welt:
Tausende Besucherinnen und Besucher jährlich betrachten das im Louvre hinter Panzerglas präsentierte Porträt der Mona Lisa. Doch was macht die geheimnisvolle Schöne so besonders? Gemalt wurde sie von einem der bedeutendsten Genies der Menschheit, von Leonardo da Vinci. Und er hinterließ mit der „Mona Lisa“ mehr als nur das Bildnis einer Frau. Ihr Blick scheint abzuschweifen und trifft dennoch immer den Betrachter. Es existieren keine Skizzen zu dem Porträt. Kein Pinselstrich ist zu erkennen, die „Mona Lisa“ wirkt wie aus Fleisch und Blut. Sie trägt keinen Schmuck, ihre Kleidung ist dunkel gehalten, wie in Trauer. Und dennoch lächelt sie auf eine geheimnisvolle Art. Ihr größtes Geheimnis bleibt ihre Identität: Wer war sie, wer stand Leonardo Modell? Oder verkörpert Mona Lisa die imaginäre Figur einer idealen Schönheit? Regisseur Klaus Steindl ist diesen Fragen nachgegangen, die seit Jahrhunderten zahlreiche Experten beschäftigen.

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