NEOS Wien ad Otto-Wagner-Areal: Eine halbe Million Euro für eine Studie, die niemand lesen darf

Beate Meinl-Reisinger: „Studienergebnisse der Stadt Wien müssen auf den Tisch gelegt werden.“

Wien (OTS) - Wie heute einem Bericht der Kronen Zeitung zu entnehmen ist, soll die vom KAV beauftragte Studie über die Nachnutzung des Otto-Wagner-Areals 569.823 Euro gekostet haben. „Hier wurde für über eine halbe Million Euro eine Studie in Auftrag gegeben, die nun der Öffentlichkeit verwehrt wird und in der Schublade verschwinden soll. Wenn die Stadt Wien Studien zahlt, die anschließend außer den zuständigen Stadträtinnen niemand lesen darf, dann handelt es sich um pure Steuergeldverschwendung“, ärgert sich NEOS Wien Klubobfrau Beate Meinl-Reisinger. „Auf Bezirksebene wurden drei NEOS-Anträge zur Veröffentlichung des WSE-Konzepts einstimmig, das heißt auch mit Stimmen von Rot und Grün, angenommen. SPÖ und Grüne im Rathaus ist das aber egal, die zuständigen Stadträtinnen Maria Vassilakou und Sandra Frauenberger winden sich um Antworten. Viel scheint ihnen an transparenter Politik nicht zu liegen“, stellt die Klubobfrau fest. 

„Die Stadtregierung ziert sich hier nicht zum ersten Mal bei der Veröffentlichung von Studien. Die Studie zum Lobautunnel wurde zurückgehalten und auf die Ergebnisse zur Verwendung der Transparenzdatenbank müssen die Wienerinnen und Wiener nach wie vor warten. Die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt haben ein Recht darauf zu erfahren, welche Ergebnisse bei den von ihrem Steuergeld bezahlten Studien herausgekommen sind. Wir NEOS werden deshalb im nächsten Wiener Gemeinderat einen Antrag einbringen, der die Veröffentlichung der von der Stadt Wien finanzierten Studien in einer dafür angelegten Datenbank vorsieht“, so Meinl-Reisinger abschließend.

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