Schnabl/Hundsmüller/Kocevar: Hundsmüller als Klubobmann der SPÖ NÖ designiert

Reformgruppe soll SPÖ NÖ inhaltlich und organisatorisch erneuern

St. Pölten (OTS) - „Die SPÖ NÖ ist bei der Landtagswahl am Sonntag gestärkt worden. Das ist ein Zeichen, dass die NiederösterreicherInnen sich eine Politik erwarten, in der die sozialdemokratische Handschrift sichtbarer wird“, sagt SPÖ NÖ Landesparteivorsitzender Landesrat Franz Schnabl: „Sie haben Verbesserungen im Gesundheits-, Kinderbetreuungs-, Arbeits- und Sozialbereich gewählt und wir werden mit diesem Vertrauen gewissenhaft umgehen. Denn Sicherheit in allen Bereichen, wofür die SPÖ wie keine andere Partei steht, ist die Voraussetzung, dass Menschen mit Optimismus in die Zukunft blicken können.
Nun sei die stimmenstärkste Partei am Zug, zu Gesprächen einzuladen, erklärt Schnabl: „Wir haben unsere Schwerpunkte während des Wahlkampfes dargelegt und auch in ein Verhandlungspapier für die Sozialdemokratie niedergeschrieben. Wir sind bereit zu konstruktiver Zusammenarbeit für Niederösterreich. Wir müssen rasch in den Arbeitsmodus kommen. Es gibt viel zu tun.“

Franz Schnabl wird von der SPÖ NÖ als Landeshauptfrau-Stv. nominiert, wer neben ihm die Landesrats-Funktion übernehmen wird, ist noch offen. Personelle Veränderungen gibt es ab sofort in der Landesorganisation bzw. im Landtagsklub: Reinhard Hundsmüller wird als Klubobmann designiert, ihm folgt als Landesgeschäftsführer der bisherige Regionalgeschäftsführer aus der Thermenregion und Wahlkampfmanager Wolfgang Kocevar – er ist auch Bürgermeister in Ebreichsdorf, seine Stellvertreterin ist Astrid Reiser, die in der Landespartei für die Finanzen und Personal verantwortlich zeichnet und Bürgermeisterin in Zwölfaxing ist.

Morgen werde es erste Gespräche mit Johanna Mikl-Leitner geben, sagt Hundsmüller: „Wir werden abwarten, wie ernst die Plakatslogans ‚Miteinander‘ und ‚Wir‘ von der ÖVP gemeint sind – bisher war von Gemeinsamkeit wenig zu spüren. Wir werden die Landeshauptfrau an ihren Taten messen.“

Kocevar wird auch die Reformgruppe leiten, die die Parteistrukturen und das Statut erneuern, die Organisationsreform evaluieren und an der organisatorischen, strategischen und programmatischen Erneuerung der Partei arbeiten wird. „Wir wollen die Sozialdemokratie öffnen und effektiver machen, mehr Service für Mitglieder und Interessierte anbieten“, erklärt Kocevar: „Wir alle sind in die Politik gegangen, weil wir Freude daran haben, anderen zu helfen und für den ganz persönlichen Lebensbereich anderer Positives zu bewirken. Dieses Selbstverständnis wollen wir auch in Zukunft wieder mehr nach außen tragen und zeigen, dass unsere tägliche Arbeit Spaß macht. Wir wollen anstatt Härte und Verbissenheit wieder eine positive Einstellung in die Politik bringen.“

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