Grüne kritisieren Wahlkampf-Foul von FPÖ-nahem Bürgermeister in Bad Kleinkirchheim

Legal aufgestelltes Grünen-Plakat abmontiert und Aktion auf Facebook gepostet. FPÖ lässt ihre Freilandplakate nicht in Kärnten drucken und fällt Kärntner Unternehmen in den Rücken

Klagenfurt (OTS) - Besorgt reagiert Grünen-Geschäftsführer und Wahlkampfmanager Christoph Gräfling auf eine Aktion des FPÖ-nahen Bürgermeisters von Bad Kleinkirchheim, Matthias Krenn, Bundesobmann der Freiheitlichen Wirtschaft. Krenn habe in einer eigenwilligen und offenbar für Facebook inszenierten Aktion ein legal in der Gemeinde aufgestelltes Grünen-Wahlplakat persönlich abmontiert und sich auf Facebook mit dieser nicht korrekten Tat gebrüstet: „Ich bin bestürzt darüber, dass Bürgermeister Krenn auf diese Art und Weise entgleist. Ein von einem Kärntner Unternehmen legal aufgestelltes Wahlplakat eines Mitbewerbers unter Social-Media-Applaus vermutlicher Parteifreunde abzumontieren, ist letztklassig. Hier gilt es zu prüfen, ob Bürgermeister Krenn sein politisches Amt zur Schädigung eines Mitbewerbers missbraucht. Wir werden daher rechtliche Schritte gegen den Bürgermeister prüfen. Für die Grünen ist klar: Schmutzkübelkampagnen und „Fake News“ sind im Wahlkampf fehl am Platz“, so Gräfling. Das plakatierende Unternehmen könne übrigens eine schriftlich vorliegende Auskunft des Amtsleiters von Bad Kleinkirchheim vorlegen, dass „(…) jeder die rechtlich eingeräumten Möglichkeiten hinsichtlich Plakatwerbung auch in Bad Kleinkirchheim ausüben (kann).“

Um keine „Fake News“ handle es sich bei einem brisanten Detail aus der FPÖ-Wahlkampagne, informiert Gräfling. Die Grünen lassen ihre Freilandplakate in Kärnten drucken. Der freiheitliche Spitzenkandidat Gernot Darmann lasse die FPÖ-Freilandplakate, wie aus dem Impressum ersichtlich, nicht in Kärnten drucken: „Damit werden alle Beteuerungen Darmanns, der FPÖ und ihrer Wirtschaftsorganisation zur Stärkung des Kärntner Wirtschaftsstandortes als leere Worthülsen entlarvt. Anstatt Kärntner Unternehmen zu unterstützen, lagert man die Plakat-Produktion nach Niederösterreich aus. Die heimische Wirtschaft stärkt man nicht dadurch, dass man tadellosen und professionellen Kärntner Unternehmerinnen und Unternehmern in den Rücken fällt und die Wertschöpfung aus Kärnten abzieht!“, so Gräfling in Richtung Krenn und FPÖ. Die Grünen lassen ihre Freilandplakate in Kärnten drucken. 


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