BSA gegen schwarzblaue Pläne neuer Studienbeschränkungen

Wien (OTS) - Laut einem Entwurf der Bundesregierung, der morgen im Ministerrat beschlossen wird, sollen ab Herbst 2019 zusätzlich zu den bestehenden Hürden neue Aufnahmeprüfungen in Jus, Erziehungswissenschaften und Fremdsprachen eingeführt werden.

„Wie andere Maßnahmen der schwarzblauen Regierung trifft auch diese wieder insbesondere die finanziell schwächer gestellten unter uns. Kinder aus Haushalten mit geringerem Einkommen sind von Aufnahmeprüfungen besonders betroffen, da sie sich die teuren Vorbereitungskurse oft nicht leisten können. Diese Form von Tests sagen ohnehin wenig über die tatsächliche Eignung für ein Studium aus und widersprechen einer fortschrittlichen und gerechten Bildungspolitik“, so BSA-Präsident Andreas Mailath-Pokorny.

Der Bund sozialdemokratischer AkademikerInnen, Intellektueller und KünstlerInnen (BSA) stellt sich entschieden gegen die Pläne der Bundesregierung, den freien Zugang zu Bildung in Österreich weiter einzuschränken und setzt sich für einen Bildungsbegriff ein, der sich über einen breiten Zugang zu Wissen definiert, unabhängig von Geschlecht, Herkunft und sozialem Background!

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