• 30.01.2018, 13:04:56
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  • OTS0112

Schutz des Wassers und Schutz vor dem Wasser

LSth. Rüdisser und LR Schwärzler stellten wasserwirtschaftliche Arbeitsschwerpunkte 2018 vor

Utl.: LSth. Rüdisser und LR Schwärzler stellten
wasserwirtschaftliche Arbeitsschwerpunkte 2018 vor =

Bregenz (OTS) - (VLK) – In der Wasserwirtschaft werden in Vorarlberg
heuer insgesamt 62,5 Millionen Euro investiert, informierten
Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser und Landesrat Erich Schwärzler
im Pressefoyer am Dienstag, 30. Jänner. "Wasser ist der wichtigste
Bodenschatz, aber auch die gefährlichste Naturgewalt in unserem Land.
Unsere Aufgabe ist daher der Schutz des Wassers und zugleich der
Schutz vor dem Wasser", sagte Rüdisser. Um die wichtigen Projekte in
der Trinkwasserversorgung, in der Abwasserreinigung und im
Hochwasserschutz zu realisieren, werde Vorarlberg weiter mit
Nachdruck die nötige Mitfinanzierung durch den Bund einfordern.
Die wasserwirtschatlichen Investitionen wirken sich nicht zuletzt
auch positiv auf die Volkswirtschaft aus und tragen in hohem Maße zur
Beschäftigung und zur Wertschöpfung bei, erläuterte Rüdisser. Davon
profitieren vor allem Klein- und Mittelbetriebe des Produktions-,
Dienstleistungs- und Bauwirtschaftssektors, die von besonderer
Bedeutung für die gesamtwirtschaftliche Situation sind. Dies betrifft
insbesondere auch den ländlichen Raum.

Dass sauberes Trinkwasser direkt aus dem Wasserhahn fließt,
Abwässer in geklärtem Zustand in den natürlichen Kreislauf
zurückgeführt werden und Hochwassergefahren aktiv und vorbeugend
begegnet wird, sei keineswegs selbstverständlich; dieses kostbare
Stück Lebensqualität gelte es daher sorgsam zu bewahren, betonte auch
Landesrat Schwärzler. "Unsere Projekte sind enkeltauglich und werden
in enger Kooperation mit den Gemeinden bzw. von Gemeinden
untereinander umgesetzt", sagte er. Die Bedeutung dieser
Zusammenarbeit zeige sich etwa beim Thema Trinkwasser, wo verstärkt
auf die Einrichtung von Notverbunden gesetzt wird, damit Gemeinden
ein zweites Standbein haben, falls die eigene Wasserversorgung
ausfällt.

In Sachen Hochwasserschutz verwies Landesrat Schwärzler einmal
mehr auf das Jahrhundertprojekt Rhesi zur Erhöhung der Sicherheit am
Alpenrhein. Dieses Projekt geht heuer in eine entscheidende Phase.
Mit dem Abschluss des generellen Projekts sollen die Vorgaben für das
Einreichprojekt fixiert werden. Das dürfe nicht länger aufgeschoben
werden, deshalb brauche es nun von allen Beteiligten den Willen zum
Kompromiss, so Landesrat Schwärzler.

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