Liste Pilz/Cox: Zugangsbeschränkungen lösen nicht das eigentliche Problem

Digitalisierung der Bildung bietet Chancen

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Wien (OTS) - „Wir wissen, dass Zugangsbeschränkungen die Ungleichheit im universitären Bildungsbereich verstärkt“, sagt Stephanie Cox, Bildungssprecherin der Liste Pilz zu den geplanten Zugangsbeschränkungen an den Universitäten.

Studien haben gezeigt, dass nach der Einführung von Studiengebühren in verschiedenen Studienrichtungen der Anteil der Studierenden aus AkademikerInnenhaushalten steigt. Cox: „Wenn man Zugangsbeschränkungen einführt, muss klar sein, dass mehr Menschen aus bildungsfernen Schichten Studienplätze verlieren werden, als Kinder von AkademikerInnen.“ Umso wichtiger ist es darum, sich ganz genau anzusehen, welche Art von Zugangsbeschränkungen von den Unis gewählt und wie diese umgesetzt werden. Fest steht, dass Studiengebühren keine Lösung für das grundlegende Problem sind: dass Studierende sich für Fächer entscheiden, die nicht ihren Stärken entsprechen. Darum ist es wichtig, jungen Menschen bereits in der Schule dabei zu helfen, sich zu orientieren und die richtigen Weichen für ihren Lebensweg zu stellen.

„Die Digitalisierung im Bildungsbereich, insbesondere an den Universitäten, führt dazu, dass mit den gleichen Ressourcen, mehr Studierenden ein qualitativ besseres Studium angeboten werden kann. Darum müssen wir offen für Neues sein und uns ansehen, inwiefern moderne Technologien und Lehrmethoden dazu genützt werden können, mehr Menschen die Chance zu geben, die Studien zu wählen, für die Sie brennen“, stellt Cox fest.

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