Vorarlberg: Kälber während der Fahrt aus Tiertransporter gestürzt

Ein Kälbchen verstirbt noch auf der Unfallstelle; Hintergründe noch nicht bekannt

Wir haben bereits im November 2017 Anzeige gegen mehrere Tiertransportfahrer erstattet, die Kälber aus ganz Vorarlberg für den Export eingesammelt haben. Dieses schreckliche Ereignis zeigt einmal mehr, dass diese Transporte beendet werden müssen.
Tobias Giesinger, Kampagnenleiter VGT

Wien (OTS) - Während eines Lebendtier-Transportes sind heute Vormittag in Wolfurt/Vorarlberg wohl mehrere Kälber aus einem rollenden Fahrzeug gestürzt. Eine Blutlache auf der Straße deutet auf den schrecklichen Unfall hin. Nähere Umstände sind noch nicht bekannt.

Laut einer Zeugin ist ein Kalb an Ort und Stelle verstorben, ein anderes - offensichtlich schwer verletzt – wurde auf einen Tiertransport-Anhänger aufgeladen.

Allem Anschein nach handelt es sich um Kälber, die von Milchwirtschaftsbetrieben auf dem Weg zu einer Sammelstelle in Lauterach waren. Von dort aus werden sie üblicherweise weiter nach Italien und Spanien transportiert. Erst im November 2017 hatte der VGT den leidvollen Weg der Vorarlberger Kälber bis in die Mastbetriebe im Süden aufgezeigt.

Tobias Giesinger, Kampagnenleiter VGT: „Wir haben bereits im November 2017 Anzeige gegen mehrere Tiertransportfahrer erstattet, die Kälber aus ganz Vorarlberg für den Export eingesammelt haben. Dieses schreckliche Ereignis zeigt einmal mehr, dass diese Transporte beendet werden müssen.

Und weiter: „Diese Kälber sind noch von der Muttermilch abhängig und können darum während der kompletten Transportzeit nicht mit Nahrung versorgt werden. Der VGT fordert deshalb ein gesetzliches Transportverbot für Tiere, die noch von der Muttermilch abhängig sind.“

Informationen, Fotos und Videos zum Kälbertransport-Skandal 2017: vgt.at/milch

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VGT - Verein gegen Tierfabriken
Tobias Giesinger
Kampagnenleitung Vorarlberg
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tobias.giesinger@vgt.at
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