IWO-Neujahrscocktail 2018

Energiebranche trifft sich zum Jahresauftakt

Wien (OTS) - Rund 110 Experten aus der Energiebranche trafen sich zum traditionellen Neujahrscocktail des Instituts für Wärme und Oeltechnik (IWO) im Hotel Bristol in Wien, um über das erfolgreiche Vorjahr zu bilanzieren, sowie über Strategien zu aktuellen Herausforderungen am Raumwärmemarkt und die Zukunft der Ölheizung zu diskutieren.

Vertreter des Energiehandels, der Mineralölindustrie, der Brenner- und Kesselhersteller, diverser Institute und Interessensgemeinschaften, Installateure, sowie Rauchfangkehrer nahmen am diesjährigen IWO-Cocktail teil, um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen.

Ölheizung hat ihre Daseinsberechtigung“

Eröffnet wurde der Branchentreff gemeinsam von Fabian Handte, Vorstandsvorsitzender des IWO-Österreich, und Martin Reichard, Geschäftsführer des IWO-Österreich. In seiner Ansprache bilanzierte Handte über die Erfolgsgeschichte der Heizen mit Öl GmbH seit der Gründung 2009 und die erfreulichen Ergebnissen der Förderaktion im Jahr 2017. „Wir hatten die höchste Fördernachfrage seit 2011. Knapp 5.800 österreichische Haushalte beantragten eine Förderung zur Modernisierung ihrer alten Ölheizung durch ein modernes Ölbrennwertgerät“, resümierte der IWO-Vorstandsvorsitzende.

Seit dem Start der Heizen mit Öl-Förderaktion im Jahr 2009 wurden in Österreich insgesamt rund 4.090 Gigawattstunden (GwH) Energie eingespart. Das entspricht dem gesamten jährlichen Energieverbrauch von 236.000 Haushalten. Betrachtet man die CO2-Emmissionen, so wurden dank der Ölkesseltausch-Aktion bereits mehr als 1 Million Tonnen CO2 eingespart. Laut Handte seien viele Haushalte mit der Ölheizung als Raumwärmelieferant sehr zufrieden und würden diese auch weiterhin nutzen wollen. „Die Ölheizung hat ihre Daseinsberechtigung und unsere gemeinsame Aufgabe ist es, die Interessen von ölbeheizten Haushalten und der Branche zu vertreten“, so der IWO-Vorstandsvorsitzende.

Freude über 50.000. Antragssteller

Martin Reichard freute sich über das Erscheinen von Vertretern aus der gesamten Branche. Er hob die Wichtigkeit des branchenübergreifenden Zusammenhalts in Zeiten hervor, in denen die politischen Rahmenbedingungen immer schwieriger werden. Er betonte weiters, dass jeder Gegenwind auch etwas Positives mit sich bringe. „Durch die Förderaktion für den Kesseltausch haben wir bereits ein starkes Zeichen gesetzt. Dieses Jahr durften wir den 50.000. Antragsteller feiern. Für ein kleines Land wie Österreich ist das eine großartige Summe an getauschten Kessel“, zeigt sich der IWO-Geschäftsführer stolz. „Und auch zukünftig werden wir nicht müde sein, neue Lösungsansätze für den Raumwärmemarkt Österreich zu finden. Aktuell wird an der Entwicklung von erneuerbaren flüssigen Brennstoffen geforscht, die traditionelle fossile Brennstoffe ergänzen könnten“, so Reichard. 

Über das IWO

Das IWO-Österreich (Institut für Wärme und Oeltechnik) ist ein als Verein organisiertes Kompetenzzentrum für Heizfragen und versteht sich als zentrale Informations- und Beratungseinrichtung der österreichischen Mineralölwirtschaft. Mitglieder des IWO-Österreich sind zahlreiche Unternehmen aus den Bereichen Mineralölindustrie, Energiehandel, Kesselindustrie, Installationsunternehmen, Wirtschaftskammern, Tankhersteller und Kaminwerke.

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