Franco Foda in Ö3-„Frühstück bei mir“ über den Stadionbau und sein Piraten-Kostüm

Wien (OTS) - Vor kurzem hat Franco Foda sein Büro im Ernst-Happel-Stadion bezogen, und dorthin lud er auch Ö3-Moderatorin Claudia Stöckl für das Ö3-„Frühstück bei mir“ ein. Bei Müsli mit Banane und Joghurt („So sieht mein Frühstück immer aus.“) stimmte der neue österreichische Fußball-Teamchef den jüngsten Plänen von Sportminister Heinz-Christian Strache zu, das Ernst-Happel-Stadion abzureißen und dort eine neue Fußball-Heimat zu schaffen: „Für mich persönlich ist es zwingend notwendig, dass ein neues Stadion gebaut wird. Das brauchen wir von der Infrastruktur und auch von der Stimmung her, damit bei Länderspielen auch ‚die Hütte brennt‘ und damit noch mehr Leute kommen. Ich glaube, dass man da einiges bewegen könnte, wenn man da ein tolles Stadion baut.“ Der Trainer der rot-weiß-roten Nationalelf bekräftigte auf Ö3: „Es ist generell notwendig, dass in Österreich in die Infrastruktur investiert wird, wir wollen ja nach vorne kommen. Ich habe gelesen, dass der Sportminister offen ist und für den Stadionbau einiges bewirken will. Insofern freue ich mich auf die ersten Gespräche mit Herrn Strache.“

Der neue Teamchef erinnerte sich in Ö3-„Fühstück bei mir“ auch an seine Anfänge zurück, denn eigentlich wollte er „Architekt oder Pilot werden“. Als die Möglichkeit da war, als Profifußballer zu arbeiten, hat er sie ergriffen, auch um als Scheidungskind und einer von drei Brüdern die alleinerziehende Mutter zu entlasten: „Wenn du etwas erreichen willst, musst du in jungen Jahren schon sehr selbstständig sein. Ich bin bereits im Alter von 15 als Fußballer nach Kaiserslautern gegangen, habe dort alleine gewohnt, musste mich alleine versorgen. Das hat mich geprägt.“ Geheiratet hat der Mainzer bereits im Alter von 20 Jahren, seine Söhne sind heute 28 und 26 Jahre alt. „Ich wollte immer jung heiraten, jung Vater werden. Damit ich mit meinen Kindern auch später noch viel unternehmen kann und sie nicht irgendwann Opa zu mir sagen werden“, so Foda auf Ö3. Das Rezept seiner mittlerweile 30jährigen Ehe lautet: „Bei uns stimmt viel und es wird Gott sei Dank bis zum Ende so sein. Ich habe mich in meine Frau verliebt, weil sie positiv ist, eine eigene Meinung hat, gut lieben kann und ich immer wusste, dass sie eine gute Mutter sein wird“, ließ der sonst so nüchterne Trainer auf Ö3 einige private Einblicke zu.

Derzeit ist Foda mit Spielerbeobachtung beschäftigt – und auch zufrieden mit der Entwicklung seiner Stars, wie Arnautovic und Alaba:
„Marko ist ein Superjunge, macht derzeit einen guten Eindruck, auch Dragović kommt zu seinen Einsätzen. David wird ein wichtiger Bestandteil unserer Mannschaft, keine Frage. Notwendig ist, dass wir in jedem Spiel an unsere Grenzen gehen.“ Der Vertrag von Franco Foda geht bis Ende 2019, mit Option auf Verlängerung. Auf die Frage, wann seine Ära als Teamchef für ihn ein Erfolg wäre, sagt er: „Im Fußball sind natürlich zuerst die Ergebnisse wichtig, die müssen stimmen. Aber Erfolg wäre für mich auch, wenn ich der Mannschaft Struktur gebe, Spieler auch weiter entwickle. Ich will gut spielen und gewinnen, nicht durch Zufall oder Glück, sondern weil wir gut gespielt haben und durch unsere Spiele die Leute begeistern.“ Inmitten der vielen Aufgaben steht aber auch für Foda etwas Spaß auf dem Programm: Am Faschingsdienstag wird er beim großen Faschingsumzug in Graz dabei sein, kostümiert als Pirat: „Meine Frau und ich kommen aus der Karnevalshochburg Mainz. Wir lieben es, beim Umzug dabei zu sein. Die Aufgabe ist, sich so zu maskieren, dass uns keiner erkennt. Wir werden sehen, ob es uns gelingen wird.“

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