COBIN claims: Verwunderung über RfW zu "Wienwert" - Außergerichtliche Sanierung/Vergleich zum Wohl der Anleger kann Option sein

RfW-Rundumschlag gegen Verein entbehrt jeglicher Faktengrundlage / „Wienwert“-Aktion bisher gratis / Vorstand arbeitete 2017 ehrenamtlich

Wien (OTS) - Zur OTS0110 des RfW gibt der nicht gewinnorientierte Verein COBIN claims folgendes bekannt: Ziel des Vereins ist, bei Massenschäden rechtliche Hilfe für Betroffene zu organisieren – so auch im Fall "Wienwert". Grundsätzlich sind ALLE außergerichtlichen und gerichtlichen Optionen abzuwägen – Ziel kann nur sein, dass zum Wohl der Anleger das bestmögliche Ergebnis erzielt wird. Wenn die Geschäftsführung der WW Holding AG zum Ergebnis kommt, dass eine Zahlungsunfähigkeit vorliegt, dann liegt es an der Schuldnerin entsprechende Schritte zu setzen. Dies hat die WW Holding AG im Rahmen einer Adhoc-Meldung vergangene Woche getan („Zahlungsunfähigkeit und insolvenzrechtliche Überschuldung der WW Holding AG; Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens wird vorbereitet“). Alternativen wurden bislang nicht bekannt.   

Aus Sicht von COBIN Claims ist hiezu lediglich festzustellen, dass „wir es selbstverständlich begrüßen würden, wenn es seitens von Wienwert einen soliden Sanierungs-Vorschlag gibt, den man den geschädigten Anlegern kommunizieren kann“, sagen die Vereinsvorstände Mag. Oliver Jaindl und Dr. Manfred Biegler: „Jede Lösung, die konstruktiv und nutzbringend für die Anleger ist, ist willkommen! Wir verschließen uns sicherlich keiner sinnstiftenden Option!“

Umso verwunderter zeigten sich die COBIN claims-Mitgründer darüber, dass der RfW die Rolle von COBIN claims hinterfragt. Der Vorstand: „Fakt ist: COBIN claims hat die Vorgänge bei Wienwert schon länger kritisch im Sinn der Wahrung von Anleger-Interessen beobachtet und bereits im Sommer eine erste Sammelaktion gestartet. Die späte Veröffentlichung des Jahresabschlusses 2016, der zahlreiche fragwürdige Sachverhalte enthielt und kritische Medienberichte nach sich zog, kann die Vertreter der Gesellschaft weder hinsichtlich der Begebung der ersten Anleihetranche in der Wienwert AG dispensieren, noch kann es überraschend sein, dass diese zu einer Sachverhaltsdarstellung führte. Schon davor wurden von der Finanzmarktaufsicht und Geschädigten Sachverhaltsdarstellungen bei der Staatsanwaltschaft eingebracht. Dass nun Medien und Anleger daran schuld sein sollen, dass das Unternehmen in Schwierigkeiten geraten ist, ist nicht nachvollziehbar und entbehrt jeglicher inhaltlichen Basis. Bereits gestern wurde statistisch nachgewiesen und dies per OTS auch kommuniziert, dass viele Anleger gerade im Herbst 2017 gezeichnet hatten. Die Darstellung des RfW, dass wegen Medienberichten niemand mehr investieren wollte, ist daher schlicht unrichtig.“  

Gleiches gilt laut Jaindl auch für den Vorwurf, dass COBIN claims „eine fragwürdige Form der Akquise“ betreibe: Der Vereinsvorstand hat 2017 ehrenamtlich gearbeitet, es gibt keine Gewinnbeteiligungen oder ähnliches, die Teilnahme an der Sammelaktion Wienwert ist gratis. „COBIN claims ist kein ,Geschäftsmodell‘, sondern ein nicht gewinnorientierter Verein, der organisiert und unbürokratisch Betroffenen zu ihrem Recht verhilft. Es gibt keine Gewinnbeteiligungen, anfallende Kosten werden – wie es auch zB. der VKI macht – bei konkreten Leistungen als geringe Organisationskosten auf alle, die explizit ein Angebot wünschen, verteilt, mehr nicht. Dass Anleger, ein nicht gewinnorientierter Verein und Medien nun für wirtschaftliche Probleme des Unternehmens verantwortlich sein sollen, ist eine glatte Täter-Opfer-Umkehr“, sagt Jaindl.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Oliver Jaindl (Vereinsobmann)
Dr. Manfred Biegler (Vereinsvorstand, Gutachter)
Tel.: +43 / 1 / 376 00 31
info@cobinclaims.at

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