Dreharbeiten zu Schalkos ORF-Miniserie „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“

Mit u. a. Altenberger, Eidinger, Stemberger und Bleibtreu

Wien (OTS) - Die erste Klappe zu David Schalkos jüngstem TV-Projekt fiel am Montag, dem 15. Jänner 2018: Nach den Publikumshits „Aufschneider“ und „Braunschlag“ und der international preisgekrönten Serie „Altes Geld“ steht diesmal eines der wichtigsten Werke der Filmgeschichte Pate für eine weitere ORF-Produktion. Gemeinsam mit einem mehr als hundertköpfigen internationalen Starensemble wagt sich Schalko mit der gleichnamigen von ORF und RTL Crime koproduzierten Miniserie an Fritz Langs filmisches Meisterwerk „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ aus dem Jahr 1931. Und so machen u. a. Verena Altenberger, Gerhard Liebmann, Lars Eidinger, Sophie Rois, Murathan Muslu, Julia Stemberger, Bela B. Felsenheimer, Moritz Bleibtreu, Udo Kier, Gabriel Barylli, Juergen Maurer, Brigitte Hobmeier, Sarah Viktoria Frick, Christian Dolezal, Dominik Maringer und Michael Fuith Jagd auf einen Kindermörder, der Polizei, Bevölkerung und Unterwelt gleichermaßen in Angst und Schrecken versetzt.

David Schalko, der nicht nur für die Regie, sondern auch gemeinsam mit Evi Romen für das Drehbuch verantwortlich zeichnet, erzählt in sechs 45-minütigen Folgen das Drama einer Stadt, die unter dem Druck einer Mordserie ihren Weg in die Zukunft finden muss – und versetzt Langs Schwarz-Weiß-Kult-Klassiker in das heutige Wien. Mit den filmischen Mitteln des Thrillers zeigt das Autorenduo das Bild einer Gesellschaft auf dem Weg zur totalen Überwachung. Die Dreharbeiten in Wien und Umgebung dauern voraussichtlich bis Mitte April. Zu sehen ist „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ voraussichtlich Ende 2018 / Anfang 2019 in ORF eins.

ORF-Programmdirektorin Mag. Kathrin Zechner: „Spannende Weiterentwicklung der fiktionalen Erzählform Serie“

„Wenn ein Klassiker als Inspiration dient, braucht es Menschen, die die Geschichte behutsam, aber bestimmt in eine neue Zeit heben und für unser Publikum relevant, spannend und einzigartig machen. Und nachdem David Schalko ja auch – Gott sei Dank! – immer ein Mann der Wagnisse und neuen Wege ist, bringt dieses Leuchtturmprojekt eine spannende Weiterentwicklung der fiktionalen Erzählform Serie. Um eigenständige Produktionen weiterhin als differenzierendes Merkmal von ORF eins in der Unübersichtlichkeit des Programm-Meers anbieten zu können, gehen wir Partnerschaften mit den kreativsten Köpfen des Landes ein – zu denen der Autor und Regisseur David Schalko unzweifelhaft zählt.“

David Schalko: „Der Film hat mich nicht mehr losgelassen“

David Schalko über sein neuestes TV-Projekt: „Als ich vor drei Jahren den alten Film ,M‘ noch einmal gesehen habe, hat er mich nicht mehr losgelassen. Wie wäre das heute? In Zeiten der Überwachung und des sich anschleichenden Faschismus. Abgesehen von dem formalen Ansatz, dass die Stadt die Hauptdarstellerin ist. ,M‘ ist ein Film ohne Genre, weil er alle Genres beinhaltet. So wie das Leben selbst.“

Mehr zum Inhalt

Wien. Tiefer Winter. Kinder verschwinden. Vorerst spurlos, dann werden ihre Leichen gefunden. Für die Boulevardpresse ein Fressen, für die Polizei eine Serie von Niederlagen. Politisch ein Problem und gleichzeitig die lange ersehnte Chance für den ambitionierten Innenminister. Die Unterwelt schaltet sich ein. Der Kindermörder muss gefunden werden, damit alle anderen schmutzigen Geschäfte ungestört weitergehen können.

„M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ ist eine Koproduktion von ORF, RTL Crime und Superfilm mit Unterstützung des Fernsehfonds Austria und des Filmfonds Wien. Den Weltvertrieb übernimmt die Münchner Beta Film.

Rückfragen & Kontakt:

http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRF0005