ORF III am Mittwoch: Neuproduktion „Winter im Ausseerland“

Außerdem: „treffpunkt medizin“ und „MERYNS sprechzimmer“ über Geschäftemacherei mit der Gesundheit

Wien (OTS) - Am Mittwoch, dem 24. Jänner 2018, präsentiert ORF III Kultur und Information zum Auftakt des Abends im Rahmen von „Heimat Österreich“ die neue ORF-Dokumentation „Winter im Ausseerland“ (20.15 Uhr). Das Ausseerland gehört zu den bezauberndsten Regionen des Salzkammerguts – auch im Winter. Der verschneite Loser, der Altausseer See und der Grundlsee bilden eine romantische Kulisse, vor der langjährige Traditionen gelebt werden: im Fasching vor allem die berühmten Trommelweiber – allesamt verkleidete Männer – und die reich mit Pailletten bestickten sogenannten „Flinserln“. Der steirische Produzent und Regisseur Alfred Ninaus hat diese Gegend im winterlichen Ambiente porträtiert und zeigt Mensch und Natur zu dieser Jahreszeit.

Danach dreht sich alles um die Geschäftemacherei mit der Gesundheit. Zunächst steht die „treffpunkt medizin“-Doku „Die Pharmalobby“ (21.05 Uhr) auf dem Programm. Pharmazie ist ein Dienst an unserer Gesundheit – meint man jedenfalls, wenn man durch die Werbefolder der Pharmariesen blättert. Doch schon ein vorsichtiger Blick hinter die Kulissen zeigt, dass es den großen Medikamentenherstellern offenbar vor allem um Gewinnmaximierung geht. Meinungsbildende Ärztinnen und Ärzte werden ebenso mit lukrativen Angeboten geködert wie die Patientenverbände. Lobbyisten setzen sich für einschlägige Gesetze zum Vorteil der Industrie ein. Der Film von Kurt Langbein und Florian Kröppl nimmt die heimische Pharmaindustrie genauer unter die Lupe.

Abschließend folgt eine Ausgabe von „MERYNS sprechzimmer“ zur Frage „Gesundheit als Geschäft – Keine heile Welt?“ (21.55 Uhr). Viele Akteure müssen zusammenwirken, damit das österreichische Gesundheitssystem funktioniert, von Arzneimittelproduzenten über Spitäler bis hin zur Ärzteschaft. Das Problem dabei: Unscharfe Strukturen zwischen Pharmaindustrie und Medizinern, deren Leidtragende ahnungslose Patienten sein können. Funktioniert die Idee, dass die Ärzte mittels ihrer Erfahrung als neutraler Gegenpol zur Pharmaindustrie an der Patientenbasis stehen? Oder werden die Patienten in unserem Gesundheitssystem „verkauft“? Bei Siegfried Meryn diskutieren Maria Hofmarcher-Holzhacker (Gesundheitsökonomin), Fahmy Aboulenein-Djamshidian (Neurologe und Autor des Buchs „Die Pharma-Falle") sowie Jan Oliver Huber (Generalsekretär Pharmig).

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