FPÖ-Jenewein: ORF in Causa Dörfler hat größten Erklärungsbedarf – ZIB 1 Beitrag geschah „wider besseres Wissen“!

ORF Landesstudio Kärnten hat den Küniglberg vom wahren Sachverhalt informiert – Dittlbacher war aber offenbar im Wahlkampfmodus!

Wien (OTS) - ORF-Chefredakteur Fritz Dittlbacher hat in der „Causa Dörfler“ massiven Erklärungsbedarf. So pfeiffen es mittlerweile die Spatzen von den Dächern, dass der Küniglberg vor der ZIB 1 am Sonntag vom ORF-Landesstudio Kärnten schriftlich über den Sachverhalt Dörfler informiert worden war. Dementsprechend heißt das also, dass die Indizienkette immer dichter wird und die ZIB Redaktion offenbar wider besseres Wissen in der Primetime vor rund 1,2 Millionen Zusehern politische Agitation betrieben habe. Spätestens jetzt muss die ORF-Spitze von sich aus tätig werden und die entsprechenden Konsequenzen ziehen. Dittlbacher ist nicht haltbar und muß als Chefredakteur zurücktreten. Wer im öffentlich-rechtlichen Rundfunk vorsätzlich Falschmeldungen lanciert, hat sich für eine Führungsrolle jedenfalls disqualifiziert, so heute der medienpolitische Sprecher der FPÖ, NAbg. Hans-Jörg Jenewein. 

Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass weder der Redakteurssprecher Bornemann, noch die Redakteurskonferenz bislang auf diesen Skandal reagiert haben. Ganz im Gegenteil gedenke man offenbar, dass diese Geschichte mit Totschweigen und Aussitzen vom Tisch gewischt werden könne. Das Gegenteil sei jedoch der Fall. Dieser Anlassfall werde dazu beitragen, eine grundlegende Debatte über die Objektivität und die Arbeitsmethoden im ORF zu führen. Nicht zuletzt zeige die aktuelle Causa eindrucksvoll auf, welcher Diffamierung und welcher Diskreditierung man durch den ORF ausgesetzt sein kann, wenn man nicht linienkonform mit den SPÖ-nahen Redakteuren mitmarschiert. Dieser Umstand ist völlig inakzeptabel und schreie nach Konsequenzen, so wird der Schritt zum Stiftungs- und Publikumstrat wohl nicht zu vermeiden sein, so Jenewein.

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