„profil“-Umfrage: Kanzlerfrage: Kurz legt deutlich zu

ÖVP im Aufwind – FPÖ und SPÖ verlieren leicht

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin „profil“ in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, baute ÖVP-Chef Sebastian Kurz bei der Kanzler-Frage seinen Vorsprung aus. Meinten im Dezember noch 32% der Befragten, sie würden Kurz direkt zum Kanzler wählen, waren es dieses Mal 37%. In der fiktiven Kanzlerfrage liegt SPÖ-Chef Christian Kern mit 26% stabil auf dem zweiten Platz. Laut der vom Meinungsforschungsinstitut Unique research für „profil“ durchgeführten Umfrage stagniert auch FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache, er käme – wie bereits im Dezember – auf 14%.

In der Sonntagsfrage liegt die ÖVP mit 34% deutlich vor der SPÖ (27%). Die ÖVP legte damit gegenüber dem Vormonat um drei Prozentpunkte zu; die SPÖ blieb gleich, die FPÖ verlor einen Prozentpunkt und hält nun bei 25%, während die Grünen auf 4% stiegen (Dezember: 3%), die NEOS fielen auf 6% (Dezember: 8%), und die Liste Pilz kommt nun auf 3% (Dezember: 2%).

Befragt, wie man die Demonstration in Wien gegen die Regierung beurteile, meinten 24%, der Protest sei notwendig und wichtig; 49% fanden ihn ärgerlich und unnötig; 23% ließ er kalt, 4% hatten dazu keine Meinung. Wenig überraschend ändert sich die Haltung je nach Parteipräferenz: Während 66% der ÖVP-Wähler und 76% der FPÖ-Wähler die Demonstration ablehnen, sind es bei SPÖ-Wählern nur 29%, immerhin fast die Hälfte (47%) begrüßt den Protest.

Das Vorhaben der Regierung, Asylwerber nur noch in großen, vom Bund betriebenen Grundversorgungszentren unterzubringen – und nicht in privaten Quartieren –, stößt in der Bevölkerung insgesamt auf wenig Begeisterung: 37% betrachten die Pläne als sinnvoll, wobei 13% sie für sehr sinnvoll und 24% für eher sinnvoll halten; 54% hingegen halten nichts davon (weniger sinnvoll: 21%; gar nicht sinnvoll: 33%). Auch hier unterscheiden sich die Antworten nach Parteipräferenzen:
48% der ÖVP-Wähler sind dagegen, nur 42% dafür; noch skeptischer sind SPÖ-Wähler (27% dafür; 70% dagegen); nur im FPÖ-Lager ist eine überwältigende Mehrheit (76%) dafür (n = 500, maximale Schwankungsbreite +/- 4,4 %).

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