FPÖ-Lasar: Gedenkfeiern gemeinsam mit IKG zur Aussöhnung nutzen

Wien (OTS) - „Wir bedauern den angekündigten Boykott von Gedenkveranstaltungen, welche von der österreichischen Regierung ausgerichtet werden, durch die Israelitische Kultusgemeinde. Denn gerade im Gedenkjahr der Republikgründung aber auch in Anbedacht der Progromnacht von 1938, würden sich viele Möglichkeiten der Aussprache und Versöhnung bieten“, so der freiheitliche NAbg. David Lasar, selbst Mitglied der IKG.

„Stets haben der frühere Klubobmann und heutige Vizekanzler Heinz-Christian Strache und viele freiheitliche Abgeordnete zahlreiche Gedenkveranstaltungen besucht und festgestellt, dass sich solch schreckliche Ereignisse nicht wiederholen dürfen. Diese gemeinsamen Stunden des Gedenkens wurden von allen Seiten stets positiv beurteilt und wahrgenommen“, stellte Lasar zu den vergangenen Jahren fest.

„Verschiedene politische Meinungen, Strömungen und Beweggründe dürfen in einer Demokratie wie in Österreich jedoch nicht dazu führen, Gedanken und Einstellungen anderer auszugrenzen und auszuschließen. Es gibt kein Schwarz oder Weiß, sondern eine Unmenge an Grautönen, eben eine Vielfalt an Meinungen, welche sie äußern zu dürfen viele Menschen 1848 auf die Barrikaden gingen, darunter Juden und Nichtjuden an gemeinsamer Seite“, erinnerte der freiheitliche Abgeordnete.

„Die guten Kontakte zur IKG, in der ich ja selbst Mitglied bin, lassen aber auch klar erkennen, dass dieser Boykottaufruf nicht von allen Seiten getragen wird, so stehen viele jüdische Mitbürger einer solchen Maßnahme sehr kritisch gegenüber. Ich werde mit der Freiheitlichen Partei nach wie vor alle Türen und Tore für Gespräche und zur Zusammenarbeit offenhalten“, führte Lasar an.

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