Hammer: 150 Jahre Wehrpflicht in Österreich

ÖVP-Abgeordneter für moderne Ausrüstung und Infrastruktur - "Die neue Bundesregierung setzt guten Weg fort"

Wien (OTS) - Seit 150 Jahren gibt es die allgemeine Wehrpflicht in Österreich, vor fünf Jahren fand die erfolgreiche Volksbefragung über das Weiterbestehen der Wehrpflicht in Österreich statt. In diesem Zusammenhang weist der geschäftsführende Vorsitzende der parlamentarischen Bundesheerkommission, Abg. Mag. Mike Hammer, darauf hin, "dass die ÖVP gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern die Wehrpflicht und auch den Zivildienst abgesichert hat. Wir haben uns immer intensiv für die Verbesserung des Grundwehrdienstes eingesetzt. Wir wollen einen sinnstiftenden Grundwehrdienst, eine moderne Ausrüstung und Infrastruktur." Die neue Bundesregierung setze den Weg fort, den Grundwehrdienst zu attraktivieren, so Hammer, der "diese Verbesserung des Grundwehrdienstes ganz oben auf der Agenda" hat.

Nach 150 Jahren Wehrpflicht ist für Hammer klar: "Die Wehrpflicht ist für das österreichische Bundesheer und die Landesverteidigung eine wichtige Basis, denn unsere jungen Soldatinnen und Soldaten sind in vielen Bereichen im Einsatz. Sie leisten wertvolle Arbeit und sind darüber hinaus auch ein Grundstock für die Gewinnung von künftigen Berufssoldaten und Soldaten für die Miliz. Denn gerade die Miliz soll wieder an Bedeutung zunehmen. Ohne Wehrpflicht wäre es hingegen kaum möglich, das nötige Personal für das Bundesheer zu bekommen."

"Derzeit ist der Beruf Soldat für viele eine gute Berufsperspektive. Denn es gibt innerhalb des Bundesheeres viele Möglichkeiten", nennt Hammer etwa die steigende Bedeutung der Cyber-Defence oder der internationalen Zusammenarbeit, aber auch die Sicherung der EU-Außengrenzen.

Das Regierungsprogramm, so Hammer weiter, sei ein klares Bekenntnis zu einem starken österreichischen Bundesheer. "Ich arbeite mit dem neuen Verteidigungsminister Kunasek hervorragend zusammen. Wir haben gemeinsam auch das Kapitel Landesverteidigung für das neue Regierungsprogramm verhandelt. Gemeinsam werden wir den begonnenen Aufschwung für das Bundesheer fortsetzen. Es muss uns in den nächsten Jahren gelingen, auch die dafür notwendigen Mittel bereitzustellen." (Schluss)

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