NEOS Wien ad Gallitzinstraße: Wichtige Chance in Bezirksvertretung wurde verpasst

NEOS Ottakring: „Die Grünen haben heute einmal mehr ihre Werte verraten und die Möglichkeit, Stellung gegen ein monströses Bauprojekt zu beziehen, verpasst.“

Wien (OTS) - „Die gestrige Sondersitzung in der Ottakringer Bezirksvertretung wäre der richtige Zeitpunkt gewesen, um noch rechtzeitig Widerspruch gegen ein völlig unverhältnismäßiges Bauprojekt mitten im Biosphärenpark Wienerwald einzulegen. Leider haben die Grünen einmal mehr ihre Werte verraten und sich gegen einen ökologisch vertretbaren Gegenvorschlag, der gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern ausgearbeitet wurde, ausgesprochen. Es schmerzt richtig, dabei zusehen zu müssen, wohin sich diese Partei entwickelt hat“, kommentiert NEOS Ottakring Klubvorsitzender Jörg Konrad das Verhalten der Grünen Bezirksräte.

„3.500 Unterschriften hat die Bürgerinitiative ‚Pro Wilhelminenberg 2030‘ bis dato zusammengetragen. Das Konzept, das die Bürgerinitiative vorgelegt hat und wir unterstützen, ist ein durchwegs nachhaltiges, grünes und soziales Projekt – die Grünen könnten eigentlich gar nichts dagegen haben. Stattdessen ebnen sie mit ihrer ablehnenden Haltung den Weg für ein völlig überdimensioniertes Projekt, das ohne jegliche Bürgerbeteiligung durchgeboxt werden soll. Auch wenn es sich erst um den Gründruck handelt, haben die Grünen mit dieser Entscheidung dem vorliegenden Entwurf der Stadt Wien weiter Vorschub geleistet. Dieser würde statt ortsüblicher Bauklasse I (7.5m) mehrheitlich Bauklasse III (16m) und statt ortsüblicher 25% Verbauungsdichte durchschnittlich fast 50%, zur Gallitzinstraße hin sogar 70% bedeuten. Mit jeder Planungsphase wird es schwieriger, auf die Gestaltung des Projekts Einfluss zu nehmen“, erklärt Konrad. 

„Früher wären die Grünen gegen so ein Projekt mitten im Biosphärenpark mit einem derartig intransparenten Entstehungsprozess Sturm gelaufen. Heuten halten sie still, um einen Krach innerhalb der Koalition zu verhindern. Aber NEOS werden nicht locker lassen und auch im Gemeinderat für eine Redimensionierung des Projektes eintreten“, verspricht NEOS Wien Beteiligungssprecherin Bettina Emmerling abschließend.

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