Susanne Haase (SPÖ)/Daniela Simon (Grüne) zu Wilhelminenberg: „Vernünftige Stadtplanung für mehr Lebensqualität“

Wien (OTS) - „Vernünftige Stadtplanung zeichnet sich dadurch aus, dass sie nachhaltige Entscheidungen trifft im Sinne der Allgemeinheit und sich nicht von Partikularinteressen Einzelner leiten lässt“, so die beiden Ottakringer Klubvorsitzenden Susanne Haase (SPÖ) und Daniela Simon (Grüne) zur aktuellen stadträumlichen Entwicklung in der Gallitzinstraße 8–16. Bereits seit dem Oktober 2016 ist man hier mit den Anrainerinnen und Anrainern in Kontakt und informiere laufend über den Stand der Planungen.

Zwtl.: Gärtnerei-Grundstück soll zukünftig für Wohnzwecke dienen =

„Das Projekt zeichnet sich auch durch geförderten Wohnraum, einen neuen Kindergarten sowie neue zugängliche Freiflächen mit einem Kinderspielplatz und einem öffentlichen Durchgang aus. Der öffentliche Durchgang in Verlängerung der Kollburggasse wird dazu beitragen, die Fußwegrelation im Grätzel deutlich zu verbessern“, streicht KV Haase hervor.

Die Bürgerinitiative für den Wilhelminenberg, mit deren Proponenten ein „Runder Tisch“ und zahlreiche weitere Gespräche stattgefunden haben, wurden bereits so weit wie möglich informiert und es wurden Ideen ausgetauscht. „Schade ist, dass manche Fraktionen in der Bezirksvertretung zum Teil durch bewusste Fehlinformationen die Bevölkerung verunsichern“, kritisiert KV Simon kursierende Behauptungen, dass nun alle Weingärten Ottakrings verbaut würden oder dass hier eine öffentlich zugängliche Grünoase verbaut werden würde. Und weiter: "Tatsache ist, dass dieses Grundstück niemals für die Öffentlichkeit zugänglich war, was dieses Projekt ändern kann."

Erst mit dem Projekt entsteht hier in der Gallitzinstraße ein nutzbarer Freiraum, da die zukünftige Bebauung in einen Grün- und Freiraum eingebettet sein wird. Darüber hinaus darf daran erinnert werden, dass durch die aktuelle Modernisierung des nahen Wilhelminenspitals ein neuer großer öffentlicher Park entsteht, der gerade auch allen Anrainerinnen und Anrainern des Wilhelminenbergs als neue Naherholungsoase dienen wird. „Beide Projekte werden die Lebensqualität im Grätzel abermals deutlich heben“, so die Klubvorsitzenden.

In Wien werden bald wieder 2 Mio. Menschen leben. In Ottakring leben mit Stichtag 1. 1. 2017 bereits 104.323 Bewohnerinnen und Bewohner. Derzeit gibt es rund 55.000 Vormerkungen für Wohnungen bei der Stadt Wien und bei Bauträgern. Der Bedarf an neuem und vor allem leistbarem Wohnraum ist also gegeben.

„Stadtplanung kann und soll Entscheidungen weder nach Partikularinteressen Einzelner noch nach politischem Kleingeld treffen und es ist gut, dass in Wien mit der Expertise von Fachleuten geplant, abgewogen, entschieden und gewidmet wird – im Sinne der Allgemeinheit. Unser Ziel ist es, hier die bestmöglichste Lösung für bestehende und künftige BürgerInnen Ottakrings zu gestalten“, schließen Haase und Simon.


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