Konzert der Russischen Kirchenmusik im Wiener Konzerthaus am 10. Februar 2018

Wien (OTS) - Ein ganz besonderes Konzert Russischer Kirchenmusik, das auch einen wichtigen Meilenstein in den Beziehungen zwischen der römisch-katholischen und der russisch-orthodoxen Kirche darstellt, findet am 10. Februar 2018 im Großen Saal des Wiener Konzerthauses statt. Das Große Staatliche Tschaikovsky Symphonieorchester unter Mitwirkung eines der besten russischen Chöre – dem Moskauer Synodalchor - wird vom weltberühmten Vladimir Fedosejev dirigiert. 

Das Konzert, das unter dem Ehrenschutz des Erzbischofs von Wien, Christoph Kardinal Schönborn steht, ist dem zweiten Jahrestag der ersten Begegnung von Papst Franziskus und Patriarch Kirill von Moskau in Havanna, Kuba, im Jahr 2016 gewidmet. Gleichzeitig findet in Wien eine große orthodox-katholische Konferenz unter dem gemeinsamen Präsidium von Kardinal Kurt Koch, dem Vorsitzenden des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen und von Metropolit Hilarion Alfeyev, dem Vorsitzenden des Kirchlichen Außenamtes des Moskauer Patriarchats statt.

Metropolit Hilarion wird aber nicht nur als Kirchenfunktionär und Theologe vertreten sein. Während seiner Zeit als russisch-orthodoxer Bischof in Wien von 2003 bis 2009 hat er den Weg zurück zu seinem ursprünglichen Beruf als Komponist gefunden. Zwei seiner Werke für Chor und Orchester – das Stabat Mater und die Wallfahrtslieder – kommen im Konzerthaus zur Aufführung, ebenso wie Nikolai Rimski-Korsakows Vorspiel zur Oper "Die Legende von der unsichtbaren Stadt Kitesch und der Jungfrau Fewronija", Teile der Sergej Rachmaninoffs "Ganznächtlichen Vigil" Op. 37, und Igor Strawinskis “Psalmensymphonie”. Damit unterstreicht das Programm die andauernde Tradition in der russischen Musik, die durch christliche Themen und den orthodoxen Gesangsstil inspiriert wird.

Das Tschaikovsky Symphonieorchester ist eines der ältesten und berühmtesten Orchester Russlands und für seinen besonderen Klang bekannt. Immer wieder hat es im Wiener Musikverein, im Wiener Konzerthaus und anderen führenden Konzertsälen der Welt das Publikum zu Begeisterungsstürmen hingerissen. Fedosejev steht dem Orchester seit 1974 vor und war von 1997 bis 2004 auch der Chefdirigent der Wiener Symphoniker.

Der Moskauer Synodalchor wurde 2010 vom Dirigenten Alexei Puzakov wiedergegründet und ist eine einmalige Kombination von liturgischer Praxis und höchster musikalischer Professionalität. Neben regelmäßigen Auftritten in einer der bedeutendsten Kirchen Moskaus hat der Chor auch schon im Petersdom im Vatikan, in der Kathedrale von Santiago de Compostella, der Sagrada Familia in Barcelona sowie in Konzertsälen von Moskau bis London gesungen. Im letzten Jahr konnte man einen umjubelten Auftritt beim Brucknerfest in Oberösterreich erleben. Die Sopranistin Elena Evseyeva die auf allen führenden Bühnen der Welt, von der Metropolitan Opera bis zum Bolshoi Theater zu Hause ist, ergänzt das prominente Ensemble.

„Die universelle Sprache der Musik erlaubt es uns, langfristige und nachhaltige Beziehungen zwischen Menschen verschiedener Staaten, Nationalitäten und Religionen herzustellen und zu vertiefen“, sagt Metropolit Hilarion.

 

Das Konzert ist eine der ersten Veranstaltungen im österreich-russischen „Jahr der Musik“ 2018, es ist auch Teil der "Tage der Russischen Religiösen Kultur". Es wird vom Russischen Kulturministerium, der Russischen Botschaft in Österreich und dem Russischen Kulturinstitut in Wien unterstützt.

 „Wir sind sicher, dass der Auftritt des Moskauer Synodalchors und des Tschaikovsky Symphonieorchesters unter Maestro Vladimir Fedosejev großes Interesse hervorrufen und zu einem außergewöhnlichen Musikerlebnis in Wiens Kulturkalender führen wird“, meint der russische Botschafter Dmitry Lyubinsky.

Karten stehen bereits im Wiener Konzerthaus zum Verkauf: https://konzerthaus.at/konzert/eventid/55593

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