Kunsthalle Wien Programm 2018

Auf der Grundlage der Arbeit der letzten Jahre unterlegen wir das mit einer sehr deutlichen Sprache der politischen und kulturpolitischen Positionierung, auch um deutlich zu machen, wie wir unsere Rolle in der Stadtgesellschaft Wiens und darüber hinaus definieren.
Direktor Nicolaus Schafhausen

Wien (OTS) - Das Programm der Kunsthalle Wien 2018 ist von zahlreichen Querverweisen, Überlagerungen und Referenzen auf die jüngere Kunstgeschichte geprägt. Direktor Nicolaus Schafhausen betont dazu: „Auf der Grundlage der Arbeit der letzten Jahre unterlegen wir das mit einer sehr deutlichen Sprache der politischen und kulturpolitischen Positionierung, auch um deutlich zu machen, wie wir unsere Rolle in der Stadtgesellschaft Wiens und darüber hinaus definieren.“

Einzel- und Gruppenausstellungen

Den Auftakt zum aktuellen Jahresprogramm der Kunsthalle Wien gibt eine Ausstellung des Belgischen Künstlers GUY MEES (1/2 – 29/4 2018), dessen vielfältiges Werk bisher noch wenig internationale Beachtung gefunden hat, zuletzt aber vor allem für eine jüngere Künstler/innen-Generation zu einer bedeutenden Referenz avanciert ist.

Darauf folgt eine Retrospektive der kanadischen Künstlerin, Sammlerin und Ausstellungsmacherin YDESSA HENDELES (28/2 – 27/5 2018), die in ihren komplexen, raumgreifenden Installationen bildende Kunst, historische Artefakte, Fotografie und audiovisuelle Medien spannungsvoll zueinander in Beziehung setzt.

In der Kunsthalle Wien Karlsplatz lenkt und erweitert ab Mai die Künstlerin KATE NEWBY (16/5 – 2/9 2018) durch kleine, aber folgenreiche Interventionen in den öffentlichen Raum und den Ausstellungsraum den Blick auf Alltägliches. OLAF NICOLAI (13/7 – 30/9 2018) zeigt im Sommer in der oberen Halle im Museumsquartier eine Auswahl seines vielschichtigen Werks in einer großangelegten Einzelausstellung. Danach entwickelt SAÂDANE AFIF (19/9 – 18/11 2018) für die Kunsthalle Wien Karlsplatz ein neues Ensemble performativer Arbeiten entlang der Motive Wiederholung, Ableitung und Transkription.

Im Herbst spürt die Gruppenausstellung ANTARKTIKA (25/10 2018 – 17/2 2019) dem Begriff der Entfremdung in seiner psychologisch-subjektiven ebenso wie in seiner soziologischen und gegenwartsdiagnostischen Dimension nach. Auch 2018 zeichnen wir zwei Absolvent/innen der beiden Wiener Kunstuniversitäten mit einer Ausstellung und dem PREIS DER KUNSTHALLE WIEN (5/12 2018 – 27/1 2019) aus. Den Jahresabschluss bildet eine Ausstellung von PETER FRIEDL (14/12 2018 – 10/3 2019), die um die Themen Sprache, Übersetzung und Theatralität kreist.

Neues Ausstellungs- und Vermittlungsformat für Kinder

Als Prototyp eines neuen Ausstellungs- und Vermittlungsformat für Kinder versteht sich SPACE 4 KIDS: WeltTraumStadt (2/7 – 2/9 2018). Gleichermaßen Lern- und Begegnungsort wie Spielplatz, Atelier und Ausstellung, wird das "Space 4 Kids" ab Sommer Raum für die Erprobung unterschiedlicher Vermittlungsangebote für Kinder geben.

Start der Diskussionsreihe Political Futures

Zusätzlich zu ihrer Ausstellungsaktivität verantstaltet die Kunsthalle Wien ein umfangreiches Diskursprogramm unter dem Titel POLITICAL FUTURES, das am 2. & 3. Februar mit einem zweitägigen Symposium eröffnet und über das Jahr fortlaufend stattfinden wird. Gemeinsam mit internationalen Diskutant/innen aus Kunst, Theorie und Aktivismus geht "Political Futures" der Frage nach, wie die Zukunft erneut als Horizont politischen Denkens und Handelns erschlossen werden kann.

Ausstellungsprogramm der Kunsthalle Wien zum Download: www.kunsthallewien.at/presse

Bildmaterial zum Ausstellungsprogramm 2018 zum Download: www.kunsthallewien.at/presse/programm-2018

Rückfragen & Kontakt:

Kunsthalle Wien
Stefanie Obermeir
+43(1)521 89-1224
presse@kunsthallewien.at
www.kunsthallewien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | KHA0001