Grüne Alsergrund: Bezirksvertretung beschließt einstimmig Korrekturen am Flächenwidmungsplan Althangrund

Wien (OTS) - Der Flächenwidmungsplan zum Althangrund lag von Ende November bis Mitte Jänner zur öffentlichen Einsicht auf. Die BezirksrätInnen sammelten während dieser Zeit Änderungswünsche und Verbesserungsvorschläge der Bezirksbevölkerung und machten sich ein Bild, das anschließend zu einer Stellungnahme zusammengefasst wurde.

Im Wesentlichen betrafen die Bedenken eine geplante Tiefgarage in der Nordbergstraße, die möglichen Bauhöhen von 126 Meter und die befürchtete Errichtung eines herkömmlichen Einkaufszentrums.

Die Bezirksvertretung beschloss gestern einstimmig, dem Flächenwidmungsplan Althangrund in dieser Form nicht zuzustimmen. „Mit dieser Stellungnahme wollen wir vor allem erreichen, dass noch offene Punkte wie die Verkehrs- oder Sozialentwicklungen und alle Möglichkeiten zur Errichtung von Stellplätzen auf dem Areal geprüft werden“, gibt sich Momo Monika Kreutz, stv. Bezirksvorsteherin der Grünen zuversichtlich, was die gestrigen Konsequenzen der Entscheidung betrifft. “Mögliche Hochpunkte sollen erst nach dem geplanten Wettbewerb konsolidiert und in einem neuen Plan festgesetzt werden. Die Wechselwirkungen des geplanten Einkaufszentrums auf die Nahversorgung und die umliegenden Einkaufsstraßen müssen geprüft werden, damit die Außenorientierung und eine gute Durchmischung der Geschäfte gewährleistet sind. Eine (Bahnhofs-)Shopping Mall muss auf jeden Fall verhindert werden. Ebenso sollen die vorgesehenen Durchwegungen verbreitert und an einem rechtsgültigen Vertrag gearbeitet werden.“

„Wir wollen in diesem für den Bezirk wichtigen Entwicklungsgebiet keine Frage unbeantwortet lassen und die Chancen nutzen. Ziel muss sein, dass hier ein Projekt umgesetzt wird, das den Mehrwert für die Bevölkerung deutlich hervorhebt und jeglicher Vorwurf fahrlässigen Handelns ausgeschlossen wird. Im Dialog mit der Stadt, dem Bezirk, der Bevölkerung und den InvestorInnen bin ich zuversichtlich, dass uns das gelingt,“ so Momo Kreutz abschließend.“

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