SP-Lindenmayr ad Althangrund: Glatte Themenverfehlung von ÖVP und NEOS

Abgelehnte Flächenwidmung als Form der BürgerInnenbeteiligung

Wien (OTS/SPW-K) - „Wo die NEOS von einem Zick-Zack-Kurs sprechen, sehe ich gelebte BürgerInnenbeteiligung“, so der SPÖ-Gemeinderatsabgeordnete aus dem Alsergrund, Siegi Lindenmayr, zu den Aussagen von FPÖ, ÖVP und NEOS zum Thema Althangrund. „Ein BürgerInnenbeteiligungsprozess kann, wie im vorliegenden Fall, auch zur Ablehnung einer Flächenwidmung führen“, sagt Lindenmayr. In der gestrigen Bezirkvertretungssitzung wurde die vorliegende Flächenwidmung von allen Fraktionen abgelehnt. „Die heutige Kritik von ÖVP und NEOS ist daher eine glatte Themenverfehlung. Vielleicht sollten sie sich erst einmal durchlesen, was sie da abgelehnt haben“, so Lindenmayr. Die Bauhöhe von 126 Metern war kein (!) Gegenstand der abgelehnten Flächenwidmung.

„Im vor rund einem Jahr festgelegten Leitbild wurde „öffentliches Interesse“ u. a. durch die Schaffung von erschwinglichem Wohnraum festgelegt. Es wird nun am Investor liegen, gemeinsam mit der Stadt Wien einen Städtebaulichen Vertrag festzulegen, der sicherstellt, dass die Interessen sowohl der Stadtentwicklung, vor allem aber auch der Bürgerinnen und Bürger gewahrt bleiben“, hält der Bezirksparteivorsitzende der SPÖ-Alsergrund, Gemeinderat Lindenmayr, fest.

Zwtl.: Soziales Wohnen, ein öffentlicher Hochpark, Einkaufzentren und attraktive Durchwegungen gefordert =

In einer Stellungnahme spricht sich der Bezirk für die Errichtung eines öffentlichen Hochparks aus. Weiters soll der Bauträger für die Schaffung eines Einkaufszentrums, attraktiver Durchwegungen des Areals und – ein besonderes Anliegen – für sozialen Wohnraum sorgen. „Es handelt sich beim Althangrund um das größte Stadtentwicklungsgebiet innerhalb des Gürtels. Wir setzen mit unserer Stellungnahme auf ein soziales und ganzheitliches Konzept und binden die Bürgerinnen und Bürger in das Projekt ein. Wenn die NEOS von BürgerInnenbeteiligung reden, hat man den Eindruck, sie reden vom Wohl des Investors“, so Lindenmayr.

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