ÖVP-Becker: "Jungen Menschen noch effizienter eine Zukunft ermöglichen"

EU-Jugendgarantie wirkt/Jugendarbeitslosigkeit deutlich gesunken/Fokus auf gewissenhafte, effektive Mittelverwendung

Straßburg (OTS) - "Es geht um die Zukunft Europas: Mit der Jugendgarantie fangen wir junge Menschen auf, die weder in Ausbildung noch in einem Arbeitsverhältnis stehen. Wenn wir sie alleine lassen, riskieren wir einen Teil der nächsten Generation zu verlieren", sagt Heinz K. Becker, ÖVP-Sozialsprecher im Europaparlament zur Abstimmung über die Verbesserung der EU-Jugendgarantie. "Trotz beachtlicher Erfolge müssen EU und nationale Regierungen die Mittel aber noch mehr als bisher gewissenhaft, effektiv und zielgerichtet einsetzen. Das hat auch der EU-Rechnungshof erkannt."

"Seit wir die EU-Jugendgarantie im Jahr 2013 eingeführt haben, ist die Arbeitslosenquote bei jungen Menschen im Alter von 15 bis 24 Jahren im EU-Schnitt von 24 auf weniger als 17 Prozent gesunken. Dabei hat auch der immer stärker werdende Wirtschaftsaufschwung geholfen", sagt Becker. "Wir sind jedoch weit davon entfernt, schon zufrieden zu sein. Europa ist aber auf dem richtigen Weg, wenn weiterhin hochwertige Ausbildungs- und Schulungsprogramme forciert werden. Ein gutes Beispiel dafür ist die duale Ausbildung in Berufsschule und Lehre."

"Die EU-Kommission und die Regierungen der Mitgliedstaaten müssen aber penibel darauf achten, dass kein Cent der 8,8 Milliarden Euro verplempert wird, die von 2014 bis 2020 für die EU-weite Jugendgarantie zur Verfügung stehen", mahnt Becker. "Denn ein Bericht des EU-Rechnungshofs hat ergeben, dass die Mittel nicht immer optimal verwendet wurden. Zum Beispiel in Portugal wurden Gelder aus dem EU-Topf dazu verwendet, nationale Förderungen im Bildungsbereich zu ersetzen."

"So etwas muss künftig unterbunden werden", sagt Becker. "Die EU-Jugendgarantie ist eine zusätzliche und ergänzende Maßnahme, die jungen Menschen in Europa und somit dem Kontinent selbst eine Zukunft ermöglicht. Damit das auch erreicht wird, müssen wir den Mitgliedstaaten bei der Umsetzung noch viel genauer auf die Finger schauen."

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