NEOS Wien/Meinl-Reisinger: Mit der Insolvenz der Wienwert Holding bricht ein Kartenhaus zusammen

Klubchefin Beate Meinl-Reisinger: „Der Schutz von getäuschten Kleinanlegern bei Wertpapiergeschäften ist mir ein großes Anliegen.“

Wien (OTS) - „Das angekündigte Insolvenzverfahren der Wienwert Holding AG bestätigt meine Befürchtungen, dass dieses Kartenhaus irgendwann zusammenbricht und ein massiver Schaden für die Anleger droht. Der Schutz von Kleinanlegern ist mir ein großes Anliegen, daher habe ich als erste Politikerin auf die Risiken bei Wienwert hingewiesen, während die SPÖ Wien den Anlegern versichert hat, dass alles in Ordnung sei“, reagiert NEOS Wien Klubchefin Beate Meinl-Reisinger auf die jüngsten Meldungen zu der Immobiliengesellschaft. „Mein Dank gilt der Finanzmarktaufsicht, die sich auf mein Bestreben eingeschaltet und genau hingeschaut hat.“

Meinl-Reisinger fordert, das große Ungleichgewicht im Bereich des Konsumentenschutzes zu beenden und fordert mehr Transparenz beim Anlegerschutz: „In manchen Bereichen herrscht eine komplette Überregulierung und die bürokratischen Auflagen wie beispielsweise Kennzeichnungspflichten oder Ähnliches sind enorm. Hingegen gibt es im Bereich von risikobehafteten Wertpapiergeschäften immer wieder Fälle, dass Anleger getäuscht werden bzw. sich des Risikos nicht bewusst sind.“

„Es ist komplett unverständlich, wie die rot-grüne Stadtregierung in Anbetracht des optischen und personellen Naheverhältnisses diesen bedenklichen Entwicklungen so lange zuschauen konnte. Außerdem ist es komplett unverantwortlich und mir schleierhaft, wie unter diesen Umständen noch im Sommer über ein gemeinsames Investment mit der Bundespensionskasse über einen Fonds nachgedacht werden konnte“, schließt Meinl-Reisinger.

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