SMS-Spenden: Alle Zeichen auf Neustart 2018

Das Zahlungsdienstegesetz 2018 soll das Spenden per SMS für gemeinnützige Organisationen endlich wieder möglich machen – das Potential für SMS-Spenden ist riesengroß

Die Nachfrage nach SMS-Spenden ist seitens der österreichischen Spendenorganisationen wie auch der Spenderinnen und Spender ungebrochen hoch – wir sehen hier nach wie vor enormes Potential. Mit unserer SMS-Spendenplattform www.einfachspenden.at verfügt Österreich über eines der modernsten Mobile Fundraising-Angebote weltweit, das derzeit jedoch de facto ungenutzt bleiben muss.
Markus Buchner, Geschäftsführer des Kundendialog-Spezialisten atms und Betreiber Österreichs erfolgreichster SMS-Spendenlösung
Die EU hat mit der PSD II-Richtlinie den rechtlichen Grundstein für effektives SMS-Spenden gelegt und wir freuen uns auf eine baldige, starke Revitalisierung von SMS-Spenden in Österreich. Weiters planen wir im Laufe des Jahres 2018 unser Mobile Fundraising-Angebot gemeinsam mit Partnern um neue Zahlungsformen – unter anderen Kryptowährungen, sogenannte ICOs – zu erweitern und damit gänzlich neue Möglichkeiten für die Spendengewinnung zu schaffen
Markus Buchner, Geschäftsführer atms zur Zukunft des Mobile Fundraising in Österreich

Wien (OTS) - Seit 2008 bietet der österreichische Kundendialog-Spezialist atms Hilfsorganisationen und NGOs mit seiner SMS-Spendenlösung www.einfachspenden.at eine flexible und unkomplizierte Möglichkeit zum Spendensammeln. Bereits über 1,1 Millionen Euro konnten seither über die SMS-Spendenlösung von atms abgewickelt werden. Nahezu alle großen österreichischen Hilfsorganisationen wie Licht ins Dunkel, Ärzte ohne Grenzen, Greenpeace, der Arbeiter-Samariter-Bund Österreich, die Caritas oder das Österreichische Rote Kreuz nutzen die „Einfachspenden“-Lösung der atms seit Jahren erfolgreich für ihre Sammelaktionen.

Umso bedauerlicher ist es, dass SMS-Spenden über Österreichs Mobilfunkanbieter aufgrund rechtlicher Unklarheiten in den letzten Jahren faktisch eingestellt werden mussten. Dabei gibt es kaum eine einfachere, praktischere Möglichkeit für rasche Spenden-Hilfe –  vor allem unmittelbar nach Natur- und humanitären Katastrophen, wo die Spendenbereitschaft naturgemäß hoch ist. 

Rechtliche Klarheit für SMS-Spenden gefordert

In einer Aussendung vom 15. Jänner 2018 wies der Fundraising Verband Austria, der Dachverband Österreichs Spendenorganisationen, auf die Säumigkeit Österreichs bei der Umsetzung der europäischen Zahlungsdienste-Richtlinie PSD2 (Payment Services Directive 2) hin, die bereits im Jänner 2016 beschlossen wurde und u.a. SMS-Spenden dezidiert wieder ermöglicht. Bis 13.1.2018 hätte die Richtlinie in Österreich im Zahlungsdienstegesetz 2018 umgesetzt werden müssen, diese Frist hat der Gesetzgeber aber versäumt. Als Mitglied des Fundraising Verband Austria unterstützt atms deren Appell an die österreichische Regierung nach raschem Handeln, um SMS-Spenden den Österreicherinnen und Österreichern gemeinsam mit unseren Partnern A1, T-Mobile und Drei in Kürze wieder zur Verfügung stellen zu können.

Die Nachfrage nach SMS-Spenden ist seitens der österreichischen Spendenorganisationen wie auch der Spenderinnen und Spender ungebrochen hoch – wir sehen hier nach wie vor enormes Potential. Mit unserer SMS-Spendenplattform www.einfachspenden.at verfügt Österreich über eines der modernsten Mobile Fundraising-Angebote weltweit, das derzeit jedoch de facto ungenutzt bleiben muss. Eine rasche rechtliche Auflösung der aktuellen Situation durch die Umsetzung der PSD2-Richtlinie ist daher mehr als wünschenswert“, betont Markus Buchner, Geschäftsführer des Kundendialog-Spezialisten atms und Betreiber Österreichs erfolgreichster SMS-Spendenlösung.

Die Zukunft des Spendens ist mobil

70% der Österreicher spendet gerne und regelmäßig. Das Spenden per Smartphone ist für viele Menschen ein naheliegendes Mittel, ist es doch immer mit dabei und langwierige Erklärungen über das „Wie“ sind hier nicht notwendig. Neben der örtlichen und zeitlichen Unbeschränktheit des Spenden-Könnens ist die Möglichkeit der unmittelbaren „Soforthilfe“, die mittels SMS-Spenden geleistet werden kann, ein großer Vorteil.  Immer mehr Menschen bekommen schreckliche Ereignisse auf der Welt heute zuerst über ihr Mobiltelefon mit, daher liegt es auf der Hand, dass unmittelbar auf diesem Gerät auch die Möglichkeit zur finanziellen Hilfe gegeben sein muss.

Die Zusendung einer SMS mit oder ohne Spendenbetrag an eine SMS-fähige Spendennummer genügt und man befindet sich direkt im Spendendialog. Hier kann der Spender seinen Spendenbetrag zwischen 1 und 100 Euro frei wählen. Die Abbuchung erfolgt bequem über die Handyrechnung. Eingebunden in Social Media, mobile Websites, Apps oder Events ist das Dialogmedium besonders erfolgreich und gerade im akuten Katastrophenfall erleichtert der SMS-basierte Spendenablauf die Sammlung dringend notwendiger Hilfsgelder.

Die EU hat mit der PSD II-Richtlinie den rechtlichen Grundstein für effektives SMS-Spenden gelegt und wir freuen uns auf eine baldige, starke Revitalisierung von SMS-Spenden in Österreich. Weiters planen wir im Laufe des Jahres 2018 unser Mobile Fundraising-Angebot gemeinsam mit Partnern um neue Zahlungsformen – unter anderen Kryptowährungen, sogenannte ICOs – zu erweitern und damit gänzlich neue Möglichkeiten für die Spendengewinnung zu schaffen,“ sagt Markus Buchner, Geschäftsführer atms zur Zukunft des Mobile Fundraising in Österreich.

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