NEOS zu Mangelberufen: Abschottung des Arbeitsmarktes ist falscher Weg

Gerald Loacker: "Wer eine gesuchte Qualifikation und ein Jobangebot nachweisen kann, soll möglichst rasch kommen und arbeiten dürfen"

Wien (OTS) - Für NEOS-Sozialsprecher Gerald Loacker geht die derzeitige Diskussion um die Mangelberufe am eigentlichen Thema vorbei: „Der österreichische Arbeitsmarkt bietet so viele offene Stellen wie noch nie. Gleichzeitig ist die Arbeitslosigkeit hoch. Dass FPÖ und SPÖ glauben, für eine Arbeitnehmerschaft von mehr als drei Millionen Menschen würden 250 Drittstaatsangehörige in Mangelberufen überhaupt eine Rolle spielen, ist ein Beleg für die Inkompetenz der Nationalen und der Sozialdemokraten gleichermaßen.“ Wer eine gesuchte Qualifikation mitbringe und eine Stelle in Österreich nachweisen kann, die über mehrere Wochen erfolglos ausgeschrieben war, solle hier auch arbeiten dürfen, so Loacker.

„In den vergangenen Jahren sind die Kontingente für Saisonniers um 75 Prozent zurückgefahren worden. Parallel dazu dümpeln die Genehmigungen für Rot-Weiß-Rot-Karten auf lächerlich niedrigem Niveau dahin“, zeigt der NEOS-Sozialsprecher auf. So haben alle Maßnahmen zur massiven Abschottung des Arbeitsmarktes in den letzten Jahren zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit nichts beigetragen, sie haben nur die Entwicklung dynamischer Betriebe gehemmt. „Wir müssen wieder zu einer evidenzbasierten und ehrlichen Diskussion zurückkehren. Nur so können am Ende Arbeitnehmer, Arbeitgeber und der Standort Österreich profitieren“, so Loacker abschließend.

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