Königsberger-Ludwig verlangt von ÖVP Klarheit: „Im Waldviertel künftig weniger Familienbeihilfe als in Baden?“

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Familiensprecherin Ulrike Königsberger-Ludwig verlangt nach den gestrigen Aussagen aus der ÖVP zu einer Regionalisierung der Familienbeihilfe innerhalb Österreichs Klarheit von ÖVP-Obmann Kurz. Sie bezieht sich dabei auf die gestrige Aussage des ÖVP-Europaabgeordneten Becker, wonach Österreich der EU vorgeschlagen habe, man könnte die Familienbeihilfe auch innerhalb Österreichs indexieren, d.h. an die Lebensunterhaltskosten anpassen. „Das würde bedeuten, dass Familien im Waldviertel künftig weniger Familienbeihilfe bekommen als jene in Baden“, so die niederösterreichische Abgeordnete. ****

„Auch wenn aus der ÖVP-Parteizentrale gestern ein solches Vorhaben dementiert wurde, bleibt die Aussage Beckers, dass es einen solchen Vorschlag gab. Und die frühere VP-Familienministerin Karmasin hat schon im März 2017 eine solche Regionalisierung nicht gänzlich ausgeschlossen“, erinnert die SPÖ-Familiensprecherin.

Wie ernsthaft und verlässlich das Dementi aus der ÖVP ist, sei jedenfalls zu hinterfragen: „Das Nein der Sozialministerin zu einem Vermögenszugriff bei Langzeitarbeitslosen hat auch nicht lange gehalten.“ Und dass für die ÖVP jedes Kind in Österreich nicht gleich viel wert ist, hat sich schon beim Familienbonus gezeigt. (Schluss) up/ah/mp

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