FP-Matiasek: Stadtrechnungshof-Prüfung zerlegt Vassilakous Energiemanagement

Energiepolitik der Wiener Grünen hat `starken Verbesserungsbedarf´

Wien (OTS) - „Wirkungsvolles Energiemanagement spart Kosten und Ressourcen und ist daher ein wesentlicher Teil der städtischen Energie- und Umweltpolitik“, betont FPÖ-Landtagspräsidentin Veronika Matiasek. Der aktuelle Bericht des Wiener Stadtrechnungshofs zeige allerdings, dass es in diesem Bereich, für den seit 2010 Vizebürgermeisterin und amtsführende Stadträtin Maria Vassilakou mit einer eigenen Abteilung  zuständig zeichnet, massive Lücken bei der Erfassung notwendiger Basisdaten gebe. Im Zuge der Prüfung sei unter anderem aufgefallen, dass etwa keine aktuelle Aufstellung aller von der Stadt Wien verwalteten Objekte vorläge, wodurch eine wichtige Basis für das Energiedatenmanagement fehle.

Des Weiteren zeige der Bericht, dass der Stromverbrauch in den einzelnen Objekten teilweise gar nicht – oder doppelt – gerechnet wurde. „Zu einer vollständigen Datenerfassung müssten sämtliche Objekte ab Beginn ihrer Nutzung erfasst und kontrolliert werden – was bis dato nicht erfolgt ist“, kritisiert Matiasek und fordert, den Empfehlungen des Stadtrechnungshofs künftig Folge zu leisten. Ebenso müsse der jährliche Bericht den Energieverbrauch des Magistrats der Stadt Wien ausweisen und veröffentlichen, sieht Matiasek auch hier Handlungsbedarf.

Die zuständige Stadträtin ist nun gefordert, rasch für die Behebung der aufgezeigten Mängel zu sorgen. „Gerade die Grünen fordern von der Bevölkerung stets umsichtiges und sparsames Verhalten beim Energieverbrauch – das setzt jedoch eigenes vorbildliches Verhalten voraus“, so Matiasek abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ Wien
Andreas Hufnagl
Pressereferent
0664 1535826
andreas.hufnagl@fpoe.at
www.fpoe-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0002