„Eco“ am 18. Jänner: Bangen um Niki – Mitarbeiter zittern um Jobs

Außerdem: Bitcoin-Hype – das virtuelle Milliarden-Glückspiel

Wien (OTS) - Dieter Bornemann präsentiert das ORF-Wirtschaftsmagazin „Eco“ am Donnerstag, dem 18. Jänner 2018, um 22.30 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:

Bangen um Niki: Mitarbeiter zittern um Jobs

Nachdem das Insolvenzverfahren von Fly Niki nach Österreich verlegt wurde, müssen die rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter zittern. Kurz vor Jahreswechsel hatte die spanische Airline Vueling den Zuschlag für die insolvente Air-Berlin-Tochter erhalten. Die Belegschaft war erleichtert. Jetzt sind die Karten wieder neu gemischt. Das Insolvenzverfahren wurde nach Österreich verlegt – auf Betreiben von Fairplane, einer heimischen Agentur, die sich für Fluggastrechte einsetzt. Dreitausend Geschädigte, die auf wertlosen Niki-Tickets sitzen blieben oder durch die Pleite das Nachsehen hatten, könnten jetzt rascher entschädigt werden. Es geht um Ansprüche in der Höhe von 1,2 Millionen Euro – ein Bruchteil dessen, was insgesamt auf dem Spiel steht. Bericht: Sabina Riedl und Bernadette Ritter.

Bitcoin-Hype: das virtuelle Milliarden-Glückspiel

Reich werden über Nacht – immer mehr Kleinanleger legen ihr Bares in Bitcoins an und hoffen auf fette Gewinne. Die Verlockung ist groß:
Der Bitcoin hat seinen Wert vergangenes Jahr mehr als verzwanzigfacht und lag bei knapp 17.000 Euro. Jetzt ist ein Bitcoin „nur noch“ rund 12.000 Euro wert und die Skepsis nimmt zu. Experten warnen seit Längerem vor einer Blase, die die Anleger viel Geld kosten könnte. Denn das System Bitcoin hat kein Kontrollorgan und auch der Begriff „Währung“ ist irreführend, da keine Zentralbank dahinter steht. „Eco“ zeigt, wie gefährlich der Bitcoin-Hype sein könnte. Bericht: Hans Wu und Emanuel Liedl.

Optimistisch ins Jahr: Was Unternehmer erwarten

Der Welthandel floriert und damit auch Österreichs Wirtschaft. Die Auslandsgeschäfte brachten 2017 erstmals neue Exportrekorde von 150 Milliarden. Seit dem Jahr 2000 haben sich die Exporterlöse sogar verdoppelt. Davon profitieren ganz besonders die heimischen Betriebe. Die Feuerfestprodukte von RHI Magnesita sind weltweit gefragt und auch Bösendorfer-Klaviere aus dem Wiener Neustädter Werk erklingen in den größten Konzerthallen von Berlin über St. Petersburg bis Schanghai. Österreichische Unternehmer und ihre Erwartungen für dieses Geschäftsjahr. Bericht: Werner Jambor.

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