FPÖ-Seidl: Gangbetten-Skandal auch Gefahr für Sicherheit der Patienten

Anzahl der Krankenbetten sinkt im Vergleich zu steigender Zahl der Bevölkerung

Wien (OTS) - „Trotz des Bevölkerungsanstiegs in Wien um 11,4% zwischen den Jahren 2006 und 2016 sank die Bettenanzahl in den KAV-Spitälern, wodurch es unweigerlich dazu kommt, dass Patienten in Gangbetten untergebracht werden“, analysiert der freiheitliche Gemeinderat Wolfgang Seidl die Ursachen für die zunehmende Unterbringung von Patienten – darunter auch Kinder und Pensionisten – auf Wiens KAV-Spitalsgängen.

Zur Veranschaulichung: Im April 2017 gab es insgesamt 300 Gangbetten in Wiens KAV-Spitälern, im Mai waren es 200 und im Juni 216. „Die aktuelle Grippewelle mit tausenden zusätzlichen Kranken, von der der KAV alljährlich überrascht wird, wird vermutlich erneut eine noch höhere Zahl dieser unwürdigen Form der Krankenversorgung in Wiens Spitälern zur Folge haben“, so Seidl, der zudem auch auf die sicherheitstechnischen Aspekte in Zusammenhang mit Gangbetten hinweist: „Vorschriften im Bereich Brandschutz sowie gesetzlich festgelegte Fluchtwege werden in der Praxis schlichtweg ignoriert“, zeigt Seidl das mit der Unmenschlichkeit einhergehende Sicherheitsproblem auf. 

Seidl fordert das zuständige Stadtratsbüro sowie den KAV auf, die Schuld nicht permanent bei anderen zu suchen, sondern ihre Verantwortung ernst zu nehmen und endlich Lösungen hinsichtlich dieser unwürdigen Zustände zu finden. „Die Wiener zahlen überdurchschnittlich viel für ihre Gesundheitsversorgung ein und erhalten dafür lediglich unterdurchschnittliche Leistungen. Die rot-grüne Stadtregierung muss endlich handeln“, so Seidl abschließend. (Schluss) akra

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