Doppelstaatsbürgerschaft – SPÖ-Krist sieht in Regierungs-Plänen Gefahr für gutes Zusammenleben der Südtiroler Volksgruppen

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Südtirolsprecher Hermann Krist sieht in den Plänen der Regierung für eine Doppelstaatsbürgerschaft für Südtiroler „eine kontraproduktive Retro-Idee“: „Die Doppelstaatsbürgerschaft nützt dem Zusammenleben der Südtiroler in keiner Weise; sie gefährdet damit zudem unnötig die guten Beziehungen zwischen Österreich und Italien“, sagt Krist in Richtung Außenministerin Kneissl und verweist auch auf die ablehnende Haltung der Südtiroler Landespolitik. ****

„Zu Recht hat sich der Südtiroler Landeshauptmann Arno Kompatscher jüngst sehr kritisch gegen diesen Plan der neuen Bundesregierung ausgesprochen“, so Krist. „Die Südtiroler Autonomie gilt weltweit als positives Beispiel für eine gute Lösung von Minderheitenfragen. Durch diesen provokativen Vorschlag wird das gute Klima, das für die außerordentlich positiven Lebensbedingungen der österreichischen Volksgruppe in Südtirol und eine gelebte Autonomie prägend ist, vollkommen unnötig gefährdet“, befürchtet Krist. (Schluss) bj/ah/mp

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0001