Mehr Verkehrssicherheit für zwei Eisenbahnkreuzungen in St. Pölten

LH Mikl-Leitner: Win-Win-Situation für die Sicherheit und für die Entwicklung der Landeshauptstadt

St. Pölten (OTS/NLK) - Insgesamt rund 13,8 Millionen Euro investieren das Land Niederösterreich, die ÖBB Infra AG und die Stadt St. Pölten – jeweils zu einem Drittel – in die Verkehrssicherheit in der Landeshauptstadt: Mit dieser Summe wird die Niveaufreimachung der Eisenbahnkreuzungen im Zuge der Ochsenburger Straße und der Wolfenberger Straße mit der parallel zur B 20 führenden ÖBB-Strecke Hainfeld-St. Pölten finanziert. Über das Vorhaben informierten heute im Zuge einer Pressekonferenz im NÖ Landhaus Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Bürgermeister Matthias Stadler, Landesrat Ludwig Schleritzko und Peter Recht von der ÖBB Infrastruktur AG.

Das Miteinander sei ihr sehr wichtig, „weil ich überzeugt bin, dass wir im Miteinander mehr erreichen können“, betonte die Landeshauptfrau eingangs und verwies auf das Arbeitsübereinkommen zwischen dem Land und der Stadt St. Pölten, das im Vorjahr abgeschlossen wurde. Ein Meilenstein sei dabei etwa die gemeinsame Bewerbung um die Kulturhauptstadt Europas.

Heute könne man ein weiteres Projekt – im Zusammenhang mit der Verkehrssicherheit – präsentieren, so Mikl-Leitner. Die Landeshauptstadt wachse und entwickle sich sehr gut, und aufgrund der damit verbundenen stärkeren Verkehrsbelastung sei es „unsere Aufgabe, neuralgische Punkte zu entschärfen und für mehr Verkehrssicherheit zu sorgen“, betonte sie. Darum habe man sich für die Projekte an der Ochsenburger Straße (Errichtung einer Unterführung) und der Wolfenberger Straße (Errichtung einer Überführung) entschieden. „Damit sorgen wir für mehr Verkehrssicherheit und es entsteht dadurch eine Win-Win-Situation für die Sicherheit und für die Entwicklung unserer Landeshauptstadt“, zeigte sie sich überzeugt.

Auch Bürgermeister Stadler verwies auf die gute Zusammenarbeit zwischen der Stadt und dem Land und nannte als Beispiele die Bewerbung um die europäische Kulturhauptstadt, die Zusammenarbeit bei Festspielhaus und Landestheater sowie den Ausbau der Fachhochschule. Die heute präsentierten Projekte hätten zum einen große Bedeutung für die Betriebe, zum anderen komme es dadurch aber auch zu mehr Sicherheit und zu einer Entlastung der Bevölkerung, so Stadler. Er dankte auch den ÖBB für die Umsetzung „gigantischer Großprojekte“ in St. Pölten wie etwa den Bahnhof oder die Güterzugumfahrung.

Landesrat Schleritzko nannte die Verbesserung der Verkehrssicherheit und der Lebensqualität, die sinnvolle Mobilität und den schonenden Umgang mit Ressourcen als wichtige Arbeitsschwerpunkte. Die Unfallstatistik zeige, „dass unsere Maßnahmen wirken“, betonte er. Die heute präsentierten Projekte seien „ein wichtiger Beitrag, um unsere Straßen noch sicherer zu machen“. Seit 2013 habe man rund neun Millionen Euro in den Straßenbau in St. Pölten investiert, 2018 seien rund 1,1 Millionen Euro vorgesehen.

„Die ÖBB ist bestrebt, die Sicherheit auf den Eisenbahnkreuzungen zu erhöhen“, versicherte Peter Recht. Rund ein Drittel aller Eisenbahnkreuzungen in Österreich befinde sich in Niederösterreich, informierte er.

Die Bauarbeiten für die beiden Maßnahmen werden noch heuer mit der Überführung Wolfenberger Straße beginnen und 2022 abgeschlossen sein.

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