NEOS: Die EU muss sich für Stabilität am Westbalkan einsetzen

Claudia Gamon: „Die Europäische Union ist gefordert, schnellstmöglich vermittelnd aktiv zu werden, um eine Eskalation am Westbalkan zu verhindern.“

Wien (OTS) - NEOS-Europasprecherin, Claudia Gamon, zeigt sich schockiert über die Ermordung des Anführers der Serben im Kosovo, Oliver Ivanović. "Der darauf folgende Abbruch der Gespräche zwischen Serbien und dem Kosovo in Brüssel ist höchst alarmierend. Die Europäische Union ist gefordert, sofort aktiv zu werden, um weiteren gewaltsamen Auseinandersetzungen vorzubeugen.“ Die Gespräche seien wichtige Vorbedingung für eine Heranführung der Staaten des Westbalkans an die EU und im Sinne der Stabilität der europäischen Nachbarschaft, betont Gamon.

„Die österreichische Bundesregierung muss zeigen, dass ihr Bekenntnis zum Westbalkan und zur europäischen Zusammenarbeit kein reines Lippenbekenntnis ist. Österreich spielt in mehreren Westbalkanstaaten wirtschaftlich, militärisch und diplomatisch eine große Rolle und muss diese nutzen, um nachhaltig Frieden auf dem Balkan zu sichern. Dies ist auch im Interesse der Österreicherinnen und Österreicher, sowie der gesamten europäischen Nachbarschaft.“ Es werde sich zeigen, ob der Bundeskanzler die große Aufgabe erkennt, die sich in dieser Situation auch für die österreichische Ratspräsidentschaft stellt, so Gamon abschließend.

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