Niki-Pleite: AK Niederösterreich sichert alle Ansprüche für die Beschäftigten

AK-Präsident Wieser: „Stehen den Betroffenen als starker Partner zur Seite“ / Nach wie vor alle Dienstverhältnisse aufrecht

St. Pölten (OTS) - Die neuen örtlichen Zuständigkeiten des Insolvenz-Hauptverfahrens bei Fly Niki bringen auch Änderungen für die 767 in Niederösterreich gemeldeten Dienstnehmer. Für sie holt die AK Niederösterreich ab sofort alle ausstehenden Gelder über den Insolvenzfonds. „Alle berechtigten Ansprüche werden individuell und rasch berechnet. Wir stehen den Betroffenen mit unserer langjährigen Expertise jederzeit als starker Partner zur Seite“, so AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser. Er hielt am Dienstag gemeinsam mit AK Niederösterreich-ExpertInnen und Vertretern des Betriebsrates sowie der Fachgewerkschaft GPA-djp eine große Info-Versammlung (500 Teilnehmer) im Office Park am Airport für die Beschäftigten ab. Auch Masseverwalterin Ulla Reisch nahm daran teil.

 Die Verlegung des Insolvenzverfahrens nach Österreich regelt, dass die ausständigen Ansprüche der Niki-Beschäftigten einem österreichischen Masseverwalter mitgeteilt und bei einem österreichischen Gericht angemeldet werden. Die ExpertInnen der AK Niederösterreich haben am Dienstag damit begonnen, entsprechende Vollmachten der Beschäftigten entgegen zu nehmen, um umgehend tätig werden zu können. „Es ist besonders wichtig, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre berechtigten Ansprüche erhalten“, so Wieser.

 Masseverwalterin Ulla Reisch informierte die Belegschaft bei der Betriebsversammlung über die derzeitigen Rahmenbedingungen. Es gehe jetzt darum, möglichst rasch Rechtssicherheit herzustellen. Reisch erwartet Klarheit am Montag, wenn das erneute Bieterverfahren abgeschlossen sein dürfte.

 Die AK Niederösterreich appelliert, die Ungewissheit für die Beschäftigten rund um die Zukunft von Fly Niki rasch zu beenden. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist wichtig zu wissen, dass alle Arbeitsverhältnisse nach wie vor aufrecht sind. Erst im Falle einer Schließung können die Beschäftigten einen berechtigten Austritt aus dem Unternehmen erklären. Die Beschäftigten werden bei jeder Änderung natürlich von der AK Niederösterreich, den Betriebsräten und Vertretern der Fachgewerkschaften umgehend informiert. Für alle Fragen ist außerdem die Hotline der AK Niederösterreich erreichbar: 05 7171 20100 bzw. flyniki@aknoe.at.

Rückfragen & Kontakt:

Gernot Buchegger MA, Pressesprecher des Präsidenten, Mobil: 0664-8134801, E-Mail: gernot.buchegger@aknoe.at

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