Freie Sicht - Fahrerassistenzsysteme im Winter

München (OTS) - Anmoderationsvorschlag: Die vielen Helferlein im Auto nennen sich Fahrerassistenzsysteme oder Sensoren. Eis, Schnee und Schmutz können die Funktionen aber stören oder sogar verhindern. Marco Chwalek berichtet, wie man sich selber helfen kann, um einen guten Durchblick zu behalten:

Sprecher: Für die Sicherheit ist es extrem wichtig, dass sich Autofahrer auf die Fahrerassistenzsysteme verlassen können und immer freie Sicht haben. TÜV SÜD-Experte Patrick Pöppl erklärt uns, was zu tun ist, wenn beispielsweise die Scheibenwischer hektisch reagieren:

O-Ton Patrick Pöppl: 11 Sekunden

"Oftmals ist nur der Regensensor verdreckt oder verschmutzt. Er sitzt meistens im oberen Drittel der Windschutzscheibe. Vor Fahrtantritt sollte deshalb darauf geachtet werden, dass er frei von Eis und Schnee ist."

Sprecher: Ist man bei winterlichen Bedingungen mit dem Auto unterwegs gewesen, kann es zur Störung der Rückfahrkamera kommen. Sollte man dann eine Werkstatt aufsuchen?

O-Ton Patrick Pöppl: 20 Sekunden

"In der Regel kann der Fahrer den Defekt selbst beheben. Bei unscharfem Bild kann sich eine Salz- oder Schmutzschicht gebildet haben. Dann sollte die Kamera vorsichtig mit einem Tuch gereinigt werden, damit der Sensor nicht verkratzt wird. Die Kamera kann beschlagen, wenn das Fahrzeug vom Kalten ins Warme kommt. Das legt sich aber meistens schnell von selbst wieder."

Sprecher: Hilfreich ist für viele Autofahrer eine Einparkhilfe, aber was passiert, wenn die verschmutzt ist?

O-Ton Patrick Pöppl: 15 Sekunden

"Die Einparkhilfe beziehungsweise der Piepser arbeitet in der Regel mit Ultraschall. Eine Eis-oder Schneeschicht kann die Abstandsmessung verfälschen. Meist wird aber ein zu kleiner Widerstand gemeldet, sodass nichts passieren kann. Auf das sollte man sich aber nicht verlassen."

Abmoderationsvorschlag: Gut zu wissen, dass man diese einfachen Störungen auch schnell und unkompliziert selber beheben kann, meint TÜV SÜD.

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