Vassilakou: Bis hier her und nicht weiter, Herr Kickl!

Unerträgliches Spiel mit der dunkelsten Zeit unserer Geschichte

Wien (OTS) - Schockiert reagiert Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou auf die heutigen Drohungen von Innenminister Herbert Kickl (FPÖ), Flüchtlinge „konzentriert an einem Ort halten“ zu wollen. „Diese bewusste Formulierung schürt nicht nur Angst in der Bevölkerung, sondern ist ein unerträgliches Spiel mit der dunkelsten Zeit unserer Geschichte“, sagt Vassilakou.

„Kickl hat heute eine Grenze überschritten. Ich verwehre mich dagegen, dass sich die Sprache des Nationalsozialismus durch die Hintertür in unser Denken und Fühlen einschleicht. Bis hier her und nicht weiter, Herr Kickl.“

Zu der bereits vor Weihnachten ausgesprochenen Drohung der schwarz-blauen Bundesregierung, geflüchtete Menschen aus der privaten Betreuung zu reißen und in Massenquartieren am Wiener Stadtrand unterzubringen hält Vassilakou erneut fest: „Ich halte das nicht nur für menschenverachtend, sondern auch für inkompetent. 13.000 Menschen sind derzeit in privaten Unterkünften untergebracht. So lernen sie die WienerInnen kennen, aber auch unsere Stadt lieben. Nur so kann Integration gelingen. Wem Wien genauso am Herzen liegt wie den Wienerinnen selbst, ist bestens integriert. Wer glaubt ernsthaft, dass das in Massenquartieren am Stadtrand ebenso gut funktioniert? Das Gegenteil wird passieren: die Kriminalität wird steigen, das Sicherheitsgefühl sinken.“


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